Das mehr als 300 Jahre alte „40-stündige Gebet“ an den Fastnachtstagen in der Klosterkirche Bad Königshofen wird auch in diesem Jahr fortgeführt.
Von Faschingssonntag bis Aschermittwoch gibt es diese „Tage der Besinnung und des Gebetes“ Die von den Kapuzinern in Königshofen im Grabfeld vor mehr als 300 Jahren ins Leben gerufene Gebetstage wurden später von der Franziskanischen Gemeinschaft weitergeführt, sagt Pastoralreferentin Alice Düchs. „Die Gebetstage sollen dazu dienen, die persönliche Beziehung zu Jesus Christus zu vertiefen und zu erneuern.“
Deshalb stehen unter anderem thematische Predigten, musikalisch gestaltete Anbetungsstunden sowie Beichtmöglichkeit auf dem Programm. Eine Besonderheit ist ganz sicherlich, dass erstmals ein Weihbischof, nämlich Paul Reder, die Gebetstage in der Stadtpfarrkirche eröffnet und zwar am Sonntag, 15. Februar um 10 Uhr mit einem Gottesdienst. Im Anschluss lädt die Pfarrgemeinde zu einer Begegnung im Pfarrgemeindehaus ein.
Am Nachmittag geht es an den Entstehungsort der Gebete, in die Klosterkirche. Dort werden Mitglieder der Kolpingsfamilie die erste Gebetsstunde übernehmen. Traditionell folgen täglich um 15 Uhr die Predigten. Am Sonntag wird Domvikar Manuel Thomas diese übernehmen, ebenso die anschließende Gebetstunde mit dem sakramentalen Segen um 16.30 Uhr. Das ist dann gleichzeitig der Abschluß des ersten Tages.
Der Rosenmontag beginnt um 9 Uhr mit einer Messfeier mit Predigt von Diakon Anselm Blumberg. Anschließend ist Beichtgelegenheit bis 11.30 Uhr mit Pfarrer Stephan Frank. Die Betstunden übernehmen um 10 Uhr Kilian Weigand, um11 Uhr Mitglieder des Frauenbundes. Um die Mittagszeit ist täglich „stille Anbetung vor dem Allerheiligsten.“ Um 13 Uhr übernimmt Elisabeth Weigand, um 14 Uhr Frau Müller. Die Predigt hält wieder Diakon Anselm Blumberg, ebenso die Betstunde. Ab 15.30 Uhr ist Beichtgelegenheit mit Pfarrer Stephan Frank. Um 16.30 Uhr endet der Tag mit dem sakramentalen Segen.
Am Faschingsdienstag ist um 9 Uhr Messfeier mit Monsignore Josef Treutlein mit Predigt und anschließend Beichtgelegenheit bis 11.30 Uhr mit Msgr. Josef Treutlein. Die Betstunden teilen sich um 10 Uhr Herr Hofman, um 11 Uhr Engelbert Brüger, um 13 Uhr Gertrud Joachim, um 14 Uhr Ute Reiher. Die Tagespredigt hält Msgr. Josef Treutlein, ebenso die anschließende Betstunde mit sakramentalem Segen. Pfarrer Stephan Frank steht für die Beichte zur Verfügung.
Der Aschermittwoch sieht um 9 Uhr eine Messfeier mit Auflegen des Aschenkreuzes vor. Anschließend gibt es die Möglichkeit zur Beichte bei Msgr. Josef Treutlein.






