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Ein besonderes musikalisches Erlebnis erwartet die Zuhörer eines Konzerts, das zugleich Verkündigung ist: Astrid Harzbecker singt am 20. Oktober um 17 Uhr in der Stadtpfarrkirche von Bad Königshofen bekannte Werke der Kirchenmusik, der Klassik und gern gehörte Volksweisen. Die Sängerin und bekennende katholische Christin ist schon viele Jahre mit ihren Kirchenkonzerten in evangelischen und katholischen Kirchen- und Pfarrgemeinden zu Gast.

"Das Licht begleitet uns in dieser Nacht," sagte Pfarrer Karl Feser am Feuer, das am Kirchplatz zu Beginn der "Nacht der offenen Kirchen". Daran entzündete sein evangelischen Amtsbruder Lutz Mertten Kerzen mit dem ökumenischen Symbol und reichte diese an die jeweils Verantwortlichen der einzelnen Stationen weiter. Dazwischen gab es Worte aus der Bibel und das Lied: "Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht: Es hat Hoffnung und Zukunft gebracht.

Im Rahmen des Sonntagsgottesdienstes verabschiedet Pfarrer Karl Feser Raziel Becher, Antonia Börger und Philipp Weigand aus dem aktiven Dienst der Bad Königshofener Ministranten. Er dankte für die stete Einsatzbereitschaft und überreichte als Dank eine Urkunde. Die Minis standen zwischen fünf und sieben Jahren am Altar der Stadtpfarrkirche.

20 Jahre After eight Chor in der Stadtpfarrei – Als eine "echte Bereicherung" vor allem für die verschiedenen Gottesdienste der vergangenen zwei Jahrzehnten hat Pfarrer Karl Feser den Chor After eight bezeichnet. Der feierte am Wochenende sein 20-Jähriges Jubiläum (wir berichteten). Das sei Grund genug sich sowohl bei den Sängerinnen und Sängern, als auch den Musikern zu bedankten. Ein besonderes Vergelts Gott sagte der Geistliche an Monika Hüllmandel, der Leiterin des Chores und dem Vorbereitungsteam.

Es war ein Gottesdienst der etwas anderen Art, den Pfarrer Karl Feser, die evangelische Pfarrerin Tina Mertten, Rhön-Grabfeld-Jugendseelsorger Johannes Krebs, Gottesdienstbeauftragte Petra Berwind, sowie Barbara Eschenbach, Christina Karasch und Christiane Aman ausgearbeitet hatten. Musikalisch gestaltete die Jugendband "denkmal" aus Mellrichstadt, den Gottesdienst in der Hauskapelle des Mehrgenerationenhaus St. Michael in Bad Königshofen.

Unter dem Thema "Freiträumen - der junge Gottesdienst" steht ein "Gottesdienst", bei dem ein neues Format vorgestellt wird. Beginn ist am Samstag, 28. September um 18.30 Uhr im Mehrgenerationenhaus St. Michael in Bad Königshofen. "Wir wollen peppige Gottesdienste gestalten," sagt Rhön-Grabfelds Jugendseelsorger Johannes Krebs.

Im Rahmen des Sonntagsgottesdienstes begrüßte die Pfarreiengemeinschaft "Grabfeldbrücke" den neuen Gemeindereferenten. Sebastian Krines bekam verschiedene Geschenke, die entsprechende Symbolkraft für seine künftige Tätigkeit ausdrückten. Ministranten aus Bad Königshofen, Althausen und Merkershausen waren zur Einführung ebenso gekommen, wie Mitglieder der Kirchenverwaltung und Pfarrgemeinderäte der Pfarreiengemeinschaft Grabfeldbrücke. Am Altar standen neben Pfarrer Karl Feser, Altpfarrer Linus Eizenhöfer, Pfarrvikar Paul Mutume und Diakon Rudi Reuter.

Am Freitag, 11. Oktober gibt es in der Zeit von 19 bis 22.30 Uhr an sieben Orten in Bad Königshofen die "Nacht der offenen Kirchen".Neben Stille, Anbetung und Gebet gibt es in der evangelischen Kirche drei Kurzfilme, darunter der "Tatort Reiniger". In der Stadtpfarrkirche werden Texte gelesen von Susanne Niemeyer. Verantwortlich: Pfarrer Karl Feser. Im Haus St. Michael ist wieder ein meditativer Tanz, Gesang, Musik und spezielle Angebote für Kinder vorgesehen. Weitere Angebote gibt es in der Vierzehnheiligenkapelle, der Klosterkirche und in der Hauskapelle des Elisabethaspitals. Ein "Ort der Begegnung" ist der Gewölbekeller im Juliusspital.

Schon 144 Fahräder bei Hilfsaktion für Uganda – Als Pfarrvikar Paul Mutume kürzlich aus seiner Heimat Uganda zurück kam, berichtete er nicht ohne Stolz, dass er wieder Fahrräder für die Katecheten kaufen und diese verteilen konnte. "144 Fahrräder haben wir bisher durch die Spendenaktion nicht nur aus dem Raum Bad Königshofen, sondern auch dem Landkreis Rhön-Grabfeld finanzieren können," sagt der Geistliche. Dabei fing alles vor mehr als einem Jahr mit einem Bericht in verschiedenen Medienan, als diese die Heimat von Pfarrvikar Paul Mutume vorstellten und er darin von seinen Katecheten berichtete, die oft bis zu 10 Kilometer zu Fuß gehen müssen, um zu den weit verstreuten Gemeinden zu kommen.

Hintergrund der Patrozinien im Dunkel der Geschichte – Dass eine Kirche Patrozinium feiert ist nichts Neues, dass aber ein Gotteshaus gleich zweimal ein solches Hochfest begehen kann, ist doch ungewöhnlich. Die Stadtpfarrei Mariä Himmelfahrt kann das. Zum einen begeht sie mit Festgottesdienst und Pfarrfest am Donnerstag, das Fest "Mariä Himmelfahrt", zum anderen ist das eigentliche Hochfest aber das "Rosenkranzfest" im Oktober. Historischen Unterlagen zufolge ist die heutige Stadtpfarrkirche das dritte Gotteshaus in Königshofen. Das erste dürfte ein kleines Kirchlein gewesen sein. "Zu Ehren St. Petri, angeblich vor 770" ist im Realschematismus nachzulesen. Es folgte ein zweiter Kirchenbau an der Stelle, an der auch die heutige Kirche steht und zwar im romanischen Stil. Ob diese Kirche eine Marienkirche war, ist nicht nach zu vollziehen.

Ein voller Erfolg wurde, trotz Regenschauer, das Pfarrfest in Bad Königshofen. Am Festtag Mariä Himmelfahrt feiert die Pfarrei traditionell eines ihrer Patrozinien. Das Hochfest allerdings ist das Rosenkrenzfest. Die Angebote beim Fest am Kirchplatz waren reichhaltig und die Gäste rundum zufrieden.

Bischof Franz Jung zieht Fazit des Besuchs in den Dekanaten – Ein Fazit seiner Besuche in den Dekanaten des Bistums Würzburg zieht Bischof Dr. Franz Jung in einem Interview mit dem Würzburger katholischen Sonntagsblatt.„Das letzte Wort darüber, wie wir in den größeren Räumen arbeiten wollen, ist noch nicht gesprochen“, sagt er in der Ausgabe vom 11. August. Er nehme wahr, dass das Bistum Würzburg stark ländlich geprägt sei und sich viele Menschen mit ihrem Ort und ihrer Kirche identifizierten. Unter anderem war der Bischof in Maria Bildhausen.

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