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Der lang anhaltende Applaus zeigte dem Kammerchor „Ars Cantorum“ Main-Kinzig, dass er den Gästen in der Stadtpfarrkirche einen besonderen Samstagabend geschenkt hat. "Einfach nur beeindruckend... das war ein musikalischer Leckerbissen vom Feinsten... wunderschön!" Aussagen, die ein Geistliches Konzert beschreiben, das von der Klangfülle, von der Perfektion der Sängerinnen und Sänger und von der Liedauswahl einfach etwas ganz Besonderes war.

Fatima Monatswallfahrt zum Findnelberg – Beter retten Menschen und verändern die Welt," sagte Weihbischof Marian Eleganti OSB aus Chur/Schweiz bei der Monatswallfahrt des Fatimaweltapostolats der Diözese Würzburg am Findelberg in Saal an der Saale. Neben dem Pontifikalamt war die Lichterprozession um die Wallfahrtskirche wieder ein besonderer Augenblick. "Am dreizehnten Maien im Tal der Iria vom Himmel erscheint die Jungfrau Maria..." sang Vikar Christian Stadtmüller, Diözesanleiter des Fatimaapostolates, und die Gläubigen hielten beim gemeinsam "Ave" die Kerzen in die Höhe.

Augustiner Ministrantentreffen Abschlussgottesdienst – Traditionell wird beim Abschlussgottesdienst des Augustiner-Ministranten-Treffens 2019 in der Wallfahrtskirche von Ipthausen die Siegermannschaft der Olympiade (wir berichteten) bekannt gegeben. "Diesmal haben die Ministranten aus Althausen bei Münnerstadt die meisten Punkte erreicht und bekommen für ein Jahr unseren Pokal," sagte Pater Felix zum Abschluss der Messfeier. Diese rankte sich, wie das gesamte Wochenende, um die Frage "Wie ist das möglich?"

Haus St. Michael Ideal für das deutschlandweite Treffen – . "Wie ist das möglich?!" Das war die Frage, die sich beim 16. Augustiner-Ministranten-Treffen AMT am Pfingstwochenende im Mehrgenerationenhaus St. Michael in Bad Königshofen stellte. Workshops, verschiedene Spiele, Aufgaben bei einer Olympiade und der Gottesdienst am Pfingstmontag hatten das Thema zum Inhalt. 2017 fand das Treffen erstmals in Bad Königshofen statt. "Das Haus St. Michael ist so ideal mit seinen Räumlichkeiten, dem Innenhof, aber auch durch die Lage der Kleinstadt Bad Königshofen, dass wir gerne wieder gekommen sind", sagt Pater Felix Meckl OSA.

Engelbert Brüger hatte von Otto Heintz übernommen – Seit einem vierte Jahrhundert ist Engelbert Brüger Wallfahrtsführer der großen Männerwallfahrt von Bad Königshofen nach Vierzehnheiligen. Dafür gab es am Samstagvormittag beim Gottesdienst bereits in der Basilika Vierzehnheiligen Urkunde und eine Plakette. Die Wallfahrer selbst bedankten sich aber kurz vor ihrem Einzug nach Ipthausen ganz persönlich. Kilian Weigand ging kurz auf das Arbeitspensum eines Wallfahrtsführers ein. Da gehöre vor allem die Vorarbeit dazu, die Abstimmung der Wegstrecke, die Absprache mit der Polizei und Verkehrsbehörden und vieles, vieles mehr.

Der etwas andere Gottesdienst am Himmelfahrtstag – "Wie wäre das, wenn ich König von Deutschland wäre?" Eine Frage, die der evangelische Pfarrer Lutz Mertten an den Anfang des Freiluft-Gottesdienstes am Feiertag Christi Himmelfahrt auf einer Wiese an der Rothöhe bei Bad Königshofen stellte. Dazu hatte er eine Krone mitgebracht, die er einzelnen Besuchern aufsetzte und diese Frage an sie richtete. Die Antworten waren unterschiedlich: "Ich würde dafür sorgen, dass überall WLAN wäre... ich würde die Autos aus den Städten verbannen... ich würde dafür sorgen, dass alle zu essen haben." Gute Ideen, meinte der Pfarrer, fügte aber auch an, dass man dann wissen müsse, dass der, der eine Krone trägt auch Verantwortung hat. "Ich glaube, es wäre nicht leicht ein guter König zu sein und deshalb ist es gut, dass wir in unserem Gott schon einen König haben."

Als sich am Donnerstagmorgen gegen 7 Uhr die Wallfahrer von Eyershausen auf den Weg nach Vierzehnheiligen machten, hatten sie erstmals die neue Marienfahne mit dabei. Diese hatte Pfarrer Karl Feser zuvor im Gottesdienst gesegnet. Die neue Fahne ist der rund 100 Jahre alten historischen Fahne nachempfunden und zeigt auf der Vorderseite Maria mit dem Jesuskind, das auf einer Weltkugel mit Sternen steht. Das wäre an sich nichts Besonderes, wäre dieses nicht nach dem Vorbild der Marienskulptur aus Notre-Dame gefertigt. Diese Fahne soll nun restauriert werden, weshalb die Kirchenverwaltung entsprechende Angebote eingeholt hat, auf Zuschüsse und vor allem auch auf Spenden aus der Bevölkerung hofft.

An der Stadtpfarrkirche in Bad Königshofen haben in den vergangenen Tagen Sanierungs- und Sicherungsarbeiten begonnen. Die Firma Petro Schiller, Restaurator aus Königsberg in Bayern, reinigt zur Zeit die Steinmetzarbeiten "Verkündigung Mariens" über dem Nordportal. Danach folgt die große Darstellung des "Jüngsten Gerichts" am Hauptportal der Stadtpfarrkirche. Beide Arbeiten dürften um 1460/1480 entstanden sein und sind von dem Königshofener Steinmetz Hans Dietrich, genannt "Hans von Königshofen". Er arbeitete auch in Würzburg, wo seine Arbeiten an der Marienkirche und im Dom zu sehen sind. Außerdem war er Bauleiter der Marienbrücke. Das kann man in den entsprechenden Unterlagen nachlesen.

Am Samstag, 18. Mai, ist es wieder soweit: Ab 9 Uhr laufen die diesjährigen Firmlinge für einen guten Zweck. Im vergangenen Jahr war es für das Projekt "Baumpflanzaktion gegen CO2 in Bad Königshofen" Diesmal für das Friedensdorf International. Hier wird seit 50 Jahren verletzten und kranken Kindern aus Kriegs- und Krisengebieten mit den notwendigen medizinische Behandlungen geholfen.

Die sogenannte "Paulsglocke" im Turm der Stadtpfarrkirche in Bad Königshofen erinnert an den am Freitagabend gestorbenen Würzburger Bischof Dr. Paul-Werner Scheele. Sie wurde 1986 gegossen und ist ein Geschenk der Pfarrgemeinde Mariä Himmelfahrt an ihren damaligen Pfarrer Franz Paul Geis. Auf der Glocke ist am oberen Rand die Umschrift zu lesen: Reißt die Tore weit auf für Christus - Zum Gedenken an Papst Johannes Paul II - Bischof Dr. Paul-Werner Scheele von Würzburg ihrem Pfarrer Franz Paul Geis gewidmet von der Pfarrgemeinde Mariä Himmelfahrt Bad Königshofen 1981

Vor der katholischen Stadtpfarrkirche hatte Pfarrer Karl Feser die Osterkerze am Osterfeuer entzündet und trug sie in die Kirche. In seiner Predigt ging er noch einmal auf den Karfreitag ein, der zeige, wie ernst es Jesus gemeint hat. Von ihm könne man lernen zu staunen, zu hoffen und zu glauben. "Wir glauben an die Auferstehung". Christus sage "Das Reich Gottes ist nahe!". Der Geistliche erinnerte an das aktuelle Geschehen in der Welt. Das Böse habe nach wie vor die Macht.

Nachdem am Gründonnerstagabend die Glocken in den Kirchen geschwiegen haben, hatten traditionell die Ministranten in Eyershausen die Aufgabe übernommen zum Gebet und zu den Gottesdiensten zu rufen. Frühmorgen, mittags und abends waren sie unterwegs und versahen so nebenbei noch den Altardienst in den Liturgiefeiern.

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