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Pfarrer Hölldobler vertraut auf die Ikone seines Schutzengels – "Alarm für die Feuerwehren Stockheim, Mellrichstadt und Ostheim. In Stockheim brennt das Pfarrhaus". So lautete die Meldung der Integrierten Leitstelle Schweinfurt am Morgen des 7. Februar. Pfarrer Andreas Hutzler war von den Flammen in seinem Zimmer im Obergeschoss eingeschlossen. Nachbarn retteten den 51-Jährigen mit einer Leiter aus dem Gebäude. Der Pfarrer erinnert sich heute noch mit Schrecken daran, als er das Feuer bemerkte. Über das Treppenhaus nach unten zu kommen sei nicht möglich gewesen. "Das Treppenhaus wirkte wie ein Kamin."

Ökumene in der evangelischen Kirche – Zu einem Kinoabend gehört meist ein Getränk und vor allem die Popcorntüte. Nachdem es beim diesjährigen "Liebesperlen-Gottesdienst" in der vollbesetzten evangelischen Kirche Bad Königshofen um Liebesfilme ging, gab es für die Besucher Popcorn. Die Maschine dafür vom Küchenladen Möbel Weigand bediente das Ehepaar Weigand gleich selbst und beschenkte jeden Gottesdienstbesucher mit einer Tüte Popcorn. Rote Herzen als Girlanden, verschiedenfarbige Herzen am Boden verstreut, Herzen am Altar, am Lesepult, an den Seitenwänden, und natürlich Filmplakate sah man im "Gottesdienst mit viel Liebe".

Bislang ein Novum bei den Ministranten in Bayern – Das Ministranten Fußballturnier des Dekanates Rhön-Grabfeld brachte auch in diesem Jahr wieder spannende Spiele. Insgesamt fielen 134 Tore. 19 Mannschaften waren in die Dreifachturnhalle nach Bad Königshofen gekommen, um hier die besten Fußballer der Ministranten für das Diözesanturnier zu ermitteln. Ein Novum beim diesjährigen Fußballturnier war wohl eine ökumenische Mannschaft der Pfarreiengemeinschaft Grabfeldbrücke. Dass auch die evangelische Kirche Ministranten hat, scheint bayernweit einmalig zu sein.

Über 30 Jahre Mesner der Wallfahrtskirche – Im Namen von Diözesanbischof Franz Jung hat Pfarrer Karl Feser am Freitagabend im Rahmen des Abendgottesdiensts eine Ehrenurkunde der Diözese Würzburg an Waldemar Weber aus Ipthausen überreicht. Er ist seit mehr als dreißig Jahren Mesner in der Wallfahrtskirche von Ipthausen. "Es muss immer einige geben, die sich besonders engagieren und dafür sorgen, dass eine Kirchengemeinde eine Gemeinschaft ist," heißt es unter anderem darin. Waldemar Weber sei immer zur Stelle, wenn er gebraucht wird und führe mit viel Liebe den Küsterdienst aus, fügte Pfarrer Karl Feser an.

Das schon traditionelle Fußballturnier der Ministranten aus Rhön und Grabfeld startet in diesem Jahr am Samstag, 2. Februar. Treffpunkt ist wieder die Dreifachturnhalle in Bad Königshofen. Bislang haben sich 17 Mannschaften gemeldet, sagt Daniela Englert, Jugendbildungsreferentin der Regionalstelle für kirchliche Jugendarbeit, in Bad Neustadt. Diese richtet, wie schon in den vergangenen Jahren, gemeinsam mit dem Bund der katholischen Jugend das Ministranten-Fußballturnier aus. Ermittelt wird die beste Fußballmannschaft in den verschiedenen Altersstufen. Die Sieger vertreten dann das Dekanat Bad Neustadt auf Diözesanebene

Empfang der evangelischen Kirche zum neuen Jahr – "Zum Abschluss meines Dekanatsbesuchs eine große Inspiration für die Ökumene in Bad Königshofen mit verschiedenen Gruppen perfekt organisiert von Lutz und Tina Mertten. Alle zusammen eine große ökumenische Gemeinschaft, die sich nicht auseinanderdividieren lässt. Das wird uns helfen die noch bestehenden Hürden für die sichtbare Einheit der Kirche in versöhnter Verschiedenheit aus dem Weg zu räumen." Ein großes Lob an die evangelische Kirchengemeinde Bad Königshofen von Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm

Handys und Smartphones sind heutzutage der schnelllebigen Zeit unterworfen. Kaum ist ein Neues auf dem Markt, ist das schon wieder begehrt. Die alten Handys landen dann entweder im Elektromüll oder werden in eine Schublade gelegt. Die Kolpingsfamilie Bad Königshofen ruft deshalb zu Handy-Spenden auf. Unter dem Motto "Nicht mehr gebrauchte Handys spenden und Gutes tun" unterstützen die Kolpingmitglieder das Kolpingwerk Deutschland, das wiederum als Kooperationspartner von "missio Aachen" und "missio München" agiert.

'Sternsinger unterwegs – Zum Dreikönigstag gehören seit Jahrzehnten die Sternsinger. Auch in diesem Jahr waren Kinder und Jugendliuche in Rhön- und Grabfeld wieder unterwegs und brachten den Segen der Weihnacht in die Häuser. In Bad Königshofen gab es zwei Erwachsenen Gruppen und elf weitere Gruppen mit Kindern und Jugendlichen. Früh aufstehen hieß es für sie, denn sie mussten geschminkt werden. Dafür stand im Pfarrgemeindehaus wieder ein bewährtes Team zur Verfügung. Punkt 8.30 Uhr dann der große Einzug in die Stadtpfarrkirche. Dort wurde der Gottesdienst von den Sternsingern mitgestaltet. Dann wurden alle ausgesandt.

"Der Holzwurm hat hier ganze Arbeit geleistet", sagt Dieter Frank aus dem thüringischen Milz. Der auch in Rhön-Grabfeld bekannte Bildhauer zeigt dies, in dem er die alte Heilig Geist Taube in die Hand nimmt. Schon rieselt das Holz heraus. "Da ist nichts mehr zu machen," fügt der Bildhauer an. Deshalb hat er im Auftrag der Klosterkirchenverwaltung in der Originalgröße eine neue Heilig Geist Taube für die Bad Königshofener Klosterkirche geschnitzt.

"Gottes Sohn ist uns geboren, freudig rufen wir es aus. Frieden wünschen wir den Menschen, Gottes Segen jedem Haus." Das ist der Text, der in diesem Jahr von Pfarrvikar Paul Mutume gesprochen wird. Er ist einer der "Könige", die am Dreikönigstag mit Pfarrer Karl Feser, Tina und Lutz Mertten von Haus zu Haus ziehen und den Segen der Weihnacht bringen. Er hat er sich bereit erklärt eine ökumenische Erwachsenengruppe am Dreikönigstag zu komplettieren.

Hirtenweg am Zweiten Weihnachtstag mit Überraschungen – "Es war einfach schön... wir waren schon mehrmals dabei... eine wunderbare Tradition... für Kinder und Erwachsene ein Erlebnis." Kommentare von Teilnehmern am Hirtenweg, den die evangelische Pfarrerin Tina Mertten wieder ausgearbeitet hatte und mit Liedern, Gedanken und dazu Geschichten von Susanne Niemeyer "verfeinerte". Da stand ein Schaf im Mittelpunkt, das Gespräch eines Flüchtlingskindes mit Gott oder auch ein Leuchtturm. Am "Jugendhaus", an der "Urbanischanze", an der Juliuspromenade und am ehemaligen Melanchthonheim gab es jeweils einen kurzen Halt.

Gottesdienste an Heilig Abend – Was hat sich, seit der Geburt Christi in der Welt verändert? Diese Frage stellte Pfarrvikar Paul Mutume bei der Christmette in Eyershausen. "Die Großen sind reich, Krieg, Terror und Hass beherrschen die Menschen, die Armen leben in einfachsten Verhältnissen. So war es auch vor mehr als 2.000 Jahren, als die Herrscher in ihren Palästen lebte, das Volk arm dran war." Deshalb waren es primitive Leute, Hirten, die zur Krippe kamen. "Hätte man den Königen und Herrschen gesagt, dass in einem Stall Gott geboren wurde, wäre das für sie wohl eine Fantasiegeschichte gewesen."

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