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Pfarrer Karl Feser hielt die Wortgottesfeiern am Pfingstsonntag in der Stadtpfarrkirche Bad Königshofen. Er ging in seiner Predigt auf die aktuelle Lage der Corona Krise ein und verglich diese mit den Aposteln, die sich nach dem Tod Jesu aus Angst ebenfalls selbst in Quarantäne befunden haben.

Zum Fest Chrsiti Himmelfahrt hielt Pfarrer Karl Feser eine Wort Gottes Feier in der Stadtpfarrkirche. Mit 23 Gläubigen war eine kleine Anzahl gekommen. Diese hieß der Geistliche aber ganz herzlich willlkommen und sagte, dass er sich freue wieder gemeinsam Gottesdienst feiern zu können, wenn auch in kleimer Gemeinschaft. Hingewiesen hat er darauf, dass am 7. Juni die erste Eucharstiefeier in der Stadtpfarrkirche mit Kommunionspendung sein wird.

An die 20 Gläubige waren am Sonntag zur Wortgottesfeier in die Stadtpfarrkirche Bad Königshofen gekommen. Hier entzündete Pfarrer Karl Feser zunächst die Osterkerze, da dies in einem öffentlichen Gottesdienst bisher nicht möglich war. Sein Dank galt dem Imkerverein, der die Kerze gespendet hat und Susanne Lurz für die Gestaltung. Es sei schön, wieder einmal einen Gottesdienst mit Gläubigen zu halten, sagte der Stadtpfarrer und dankte fürs Kommen.

 Im Bistum Würzburg dürfen ab Donnerstag, 21. Mai, dem Hochfest Christi Himmelfahrt, unter Einhaltung von strengen Sicherheitsmaßnahmen wieder öffentliche Eucharistiefeiern stattfinden. „Ich bitte darum, diese Öffnung behutsam vorzunehmen und die Anordnungen für die Feier der Eucharistie sorgfältig zu beachten“, schreibt der Bischof im Begleitbrief zu seinem am Freitag, 15. Mai, veröffentlichten Dekret. Wo es naheliege, könnten neben der Feier der Eucharistie auch die anderen Gottesdienstformen wie Eucharistische Anbetung, Andachten, Tagzeitenliturgien und Wort-Gottes-Feiern weiter gepflegt werden.

In der Pfarreiengemeinschaft Grabfeldbrücke fand der erste Gottesdienst für angemeldete Kirchenbesucher in der Pfarrkirche St. Martin in Merkershausen statt. Bereits vor der Kirchentüre standen entsprechende Hinweisschilder, Abstand zu halten, Nasen-Mund-Masken waren angesagt. 20 Personen hättten den Gottesdienst besuchen können. Dafür war die Kirche entsprechend vorbereitet.

Zum 4. Mai sind nach Erlass der Bayerischen Landesregierung öffentliche Gottesdienste trotz der Corona-Pandemie wieder möglich. Die Beratungen zwischen den Kirchen und dem Bayerischen Staat haben zu detaillierten Rahmenbedingungen geführt, die in den Zeiten der Pandemie unbedingt beachtet werden müssen, um die Gesundheit der Gottesdienstbesucherinnen und –besucher nicht zu gefährden.

Die Corona-Pandemie hat die Wallfahrttradition in diesem Jahr sowohl zum Kreuzberg, nach Maria Ehrenberg oder auch Vierzehnheiligen gestoppt.  Damit auch die Männerwallfahrt Bad Königshofen-Vierzehnheiligen (wir berichteten). In den vergangenen Tagen haben sich nun zahleiche Wallfahrer gemeldet. „Sie haben mir gesagt: Wir können zwar nicht wallfahren, aber deswegen muss doch unsere Spende für einen sozialen Zweck nicht ausfallen!“

Pfarrer Karl Feser und Pfarrvikar Paul Mutume feierten in der Stadtpfarrkirche den Gottesdienst zum 4. Sonntag nach Ostern. Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie waren lediglich vier Gottedienstbesucher anwesend. Ebenso Lektorin, Küster, Organist und Kameramann.

Normalerweise findet am ersten Mai in der Wallfahrtskirche von Ipthausen die erste Mainandacht statt. In Zeiten der Corona-Pandemie ist das nicht möglich. Inwieweit Maiandachten in der Pfarreiengemeinschaft Grabfeldbrücke gehalten werden können ist noch unklar. Keinesfalls aber mit vielen Gläubigen. Hierzu gibt es ein Dekret von Bischof Franz Jung, in dem entsprechende Vorgaben gemacht werden. Einzige Möglichkeit sind nach Angaben von Pfarrer Karl Feser Gottesdienste in der Stadtpfarrkirche Bad Königshofen.

Pfarrvikar Paul Mutume zelebrierte gemeinsam mit Pfarrer Karl Feser den Gottesdienst zum 3. Sonntag nach Ostern. Die Stadtpfarrkirche in Bad Königshofen war wiederum ohne Besucher aufgrund der Corona-Epidemie. Lediglich Lektor, Küster und Kameramann waren zugegen. An der Orgel: Jürgen Hoffmann.

Lediglich in den Zeiten des Zweiten Weltkrieges wurden die Wallfahrten aus dem Grabfeld zum oberfränkischen Wallfahrtsort Vierzehnheiligen abgesagt. In diesem Jahr ist es die Corona-Pandemie, die die Pilger aus Rhön-Grabfeld, sowie dem Landkreis Bad Kissingen und auch Thüringen zu Hause bleiben lässt. Für die Wallfahrtsführer der verschiedenen Ortschaften eine schwere Entscheidung. So auch für Engelbert Brüger, der seit vielen Jahren die Männerwallfahrt von Bad Königshofen nach Vierzehnheiligen als Wallfahrtsführer betreut.

Pfarrer Karl Feser und Pfarrvikar Paul Mutume zelebrierten am Weißen Sonntag den Gottesdienst in der Stadtpfarrkirche. Der Weiße Sonntag zu Corona Zeiten sah die Geistlichen vor einer Kirche mit leeren Bänken. Lediglich die Lektorin und der Küster, sowie der Kameramann feierten die Messe mit.