Ein Team gestaltet Gedenkgottesdienst am 11. Dezember in der Stadtpfarrkirche – Pfarrer Karl Feser wird am Montag, 11. Dezember um 18.30 Uhr ein Requiem für den verstorbenen Pfarrvikar und einstigen Kaplan von Bad Königshofen, Stefan Beetz in der Stadtpfarrkirche in Bad Königshofen halten. Es ist der Tag, an dem Stefan Beetz seinen 50. Geburtstag hätte feiern können. Ein Team wird diesen Gedenkgottesdienst noch vorbereiten. Der Grund dieses Gottesdienstes in Bad Königshofen ist unter anderem, dass beim Requiem am morgigen Freitag um 14 Uhr in Neundorf bei Coburg nur wenige die Möglichkeit haben dabei zu sein, da die Kirche auf der Anhöhe von Neundorf wenig Platz bietet.
Pfarrvikar Stefan Beetz: Mein größter Wunsch geht nicht in Erfüllung
Pfarrvikar Stefan Beetz in der Nacht zum Samstag gestorben – "Nun geht mein größer Wunsch nicht mehr in Erfüllung". Das sagte der todkranke Pfarrvikar Stefan Beetz vor wenigen Wochen in einem privaten Gespräch. Pfarrer in Bad Königshofen oder wenigstens in der Nähe, das wäre es gewesen. Einen Traum den ihm seine Krankheit zunichte gemacht hat. Noch vor Monaten hatte er sich auf die Pfarrstelle in Großeibstadt beworben. Doch dann kam alles ganz anders. Stefan Beetz bekam die Nachricht: Krebs und unheilbar. Nur noch wenige Monate blieben ihm. In der Nacht zum Samstag ist er im Alter von 49 Jahren gestorben.
Pfarrvikar Dr. Paul Mutume: Ich bin gerne Priester
Pfarrer Karl Feser stellt den neuen Geistlichen beim Sonntagsgottesdienst vor – Der neue Pfarrvikar Dr. Paul Mutume liest gerne, schreibt auch eigene Bücher, die teils noch im Entstehen sind, spielt Gitarre, hat als Hobby Fußball und er ist Bayernfan. In Bad Königshofen hofft er in eine Altherren Mannschaft aufgenommen zu werden. Ihm ist die Gemeinschaft sehr wichtig. "Ich bin ein offener Mensch und gehe gerne auf andere zu." Beim Gottesdienst am morgigen Sonntag um 10 Uhr wird Pfarrer Karl Feser den Pfarrvikar der Gemeinde vorstellen. Der Geistliche aus Afrika tritt die Nachfolge von Kaplans Sebastian Krems an.
Kolpingsfamilie Bad Königshofen feierte 160 Jahre – Wie schon vor drei Jahren bei einer politischen Veranstaltung in Bad Königshofen, so war Landespräses, Monsignore Christoph Huber aus München, auch diesmal von der Kolpingsfamilie Bad Königshofen begeistert. Das sagte er beim Festgottesdienst am Sonntag zur 160-Jahrfeier des kirchlichen Verbandes. Gerne komme er einmal wieder, meinte der Landespräses beim Abschied in der Trink- und Wandelhalle. Dort nahm er gemeinsam mit Präses, Pfarrer Karl Feser, Kolpingvorsitzenden Bernhard Weigand und seiner Stellvertreterin Monika Stegner Ehrungen für 25, 60 und 70 Jahre Mitgliedschaft vor.
Bischof Friedhelm Hofmann segnet Euthanasie-Mahnmal – Es war eine bedrückende Stimmung, die am Samstag bei der offiziellen Vorstellung und kirchlichen Segnung des Euthanasie-Mahnmals im neu gestalteten Friedhof von Maria Bildhausen herrschte. Viele Gedanken der Teilnehmer gingen sicherlich zurück in eine Zeit, in der Unfassbares geschah. Das spiegelte sich auch in den Ansprachen von Direktor Walter Merkt, Gesamtleiter von Maria Bildhausen, Rainer Waldvogel und dessen Stellvertreter Michael Nowotny wider. Er hatte in seinem mit dem Künstler Willi Grimm abgestimmtem Manuskript den Satz geprägt: Den Namen kann man den Ermordeten nicht nehmen."
Gedenkgottesdienst in Maria Bildhausen – . "Gott liebt jeden Menschen, ob jung, alt, groß, klein, gesund, behindert, arm oder reich und diese Liebe triumphiert auch über das Böse und alles Leid." Das betonte der Würzburger em. Bischof Friedhelm Hofmann beim Gedenkgottesdienst zur offiziellen Übergabe des Euthanasie Mahnmals. Es war eine Predigt "Wider das Vergessen". Geistlicher Rat, Direktor Walter Merkt aus Ursberg, freute sich über die zahlreichen Gottesdienstbesucher, besonders aber, dass Bischof Dr. Friedhelm Hofmann zur Segnung gekommen war. Er habe schon immer ein besonderes Herz für Maria Bildhausen und seine Bewohner gezeigt.
Ministranten am Altar sind die Vertretung der Gläubigen. Oftmals sind sie nach der Erstkommunion dazu gekommen und über viele Jahre dabei gewesen. Bei festlichen Gottesdienstes sind sie ebenso gefragt, wie bei Beerdigungen, Hochzeiten oder Werktags- und Sonntagsmessen. Messdiener sind deshalb in der katholischen Kirche ein fester Bestandteil. Pfarrer Karl Feser freute sich denn auch neue Ministranten in der Stadtpfarrkirche aufzunehmen, musste abe rauch "Altgediente" verabschieden.
Nacht der offenen Kirchen ein Erfolg – Es war ganz sicher eine ungewöhnliche Idee - eine Menschenkette zwischen der katholischen und evangelischen Kirche in Bad Königshofen zum Auftakt der zweiten Nacht der offenen Kirchen zu bilden. Noch gegen 17.45 Uhr bangte der evangelische Pfarrer Lutz Mertten, dass es gelingen könnte, aber Punkt 18 Uhr stand die Kette mit Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Bewohnern des Juliusspitals. Sie war so lang, dass die Menschen dicht gedrängt standen und die Menschenkette sogar bis zum Altar der Stadtpfarrkirche reichte. "Das hätten wird nun nicht gedacht," sagten die beiden Pfarrer, waren aber sichtlich stolz, dass die Idee wirklich umgesetzt werden konnte. 317 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden gezählt, an die 300 hätte man benötigt.
Reformationsgedenken kein protestantisches Jubelfest, sondern ein Christusfest
Ökumenische Wortgottesfeier in der Autiobahnkirche – "Das Reformationsgedenken ist kein protestantisches Jubelfest, sondern ein Christusfest!" Das betonte Superintendentin Beate Marwede (Meiningen) bei einer ökumenischen Wortgottesfeier in der Autobahnkirche an der A 71 zwischen Mellrichstadt und Bibra. Vieles habe sich in den vergangenen 500 Jahren zwischen den Christen bei der Konfessionen verändert. Vom einstigen Konflikt sei man heute zu einer Gemeinschaft zusammen gewachsen. Mit der Superintendentin feierten der stellvertretende Dekan des Dekantes Bad Neustadt, Mellrichstadts Pfarrer Thomas Menzel und der evangelische Pfarrer Michael Schlauraff (Bibra) den ökumenischen Gottesdienst.
Pfarrer Feser dankt für fast 50 Jahre liturgischen Dienste
Beim Sonntagsgottesdienst in der Stadtpfarrkirche Bad Königshofen hat Pfarrer Karl Feser mit Eugen Eschenbach einen langjährigen Kommunionhelfer und mit Hans Hälker einen Gottesdienstbeauftragten, Lektor und Kommunionhelfer aus der Anfangszeit dieses liturgischen Dienstes verabschiedet. Beide wurden unter dem damaligen Stadtpfarrer und Dekan Franz-Paul Geis in die zu jener Zeit neuen liturgischen Aufgaben eingeführt. Der Geistliche war damit schon damals ein Priester mit Weitblick, wie Pfarrer Karl Feser sagte.
So manche Teilnehmer eines etwas anderen "Erntedankfestes" werden künftig sicher bewusster einkaufen. Pastoralreferentin Regina Werner (Bad Königshofen-Althausen) und Gemeindereferent Peter Schott (Münnerstadt) hatten zu einem ungewöhnlichem, aber durchaus informativen Rundgang im Supermarkt eingeladen. Möglich wurde dies, durch eine Förderung des Referates "Ehrenamt" im Fortbildungsinstitut der Diözese Würzburg. Der Dank Peter Schotts ging aber auch an Marktleiter René Hirn, vom tegut-Markt in Bad Königshofen. Er hatte es möglich gemacht, dass der etwas andere Rundgang in seinem Markt durchgeführt werden konnte.