Bischof Dr. Franz Jung beauftragt Johannes Krebs als Pastoralreferent
Juliane Brückner als Gemeindereferentin beauftragt – Bei einem feierlichen Gottesdienst im Kiliansdom hat am Freitagabend Bischof Dr. Franz Jung vier Frauen und zwei Männer zum Dienst als Pastoralreferenten und Gemeindereferenten beauftragt. Juliane Brückner von der Pfarreiengemeinschaft St. Martin Östliches Grabfeld, Unteressfeld (26), begrüßte der Bischof als Gemeindereferentin. Johannes Krebs von der Pfarreiengemeinschaft Grabfeldbrücke, Bad Königshofen (37) ernannte er zu Pastoralreferenten. Es konzelebrierten neben Generalvikar Thomas Keßler und Domkapitular Monsignore Dietrich Seidel Pfarrer Karl Feser, Pfarrer Florian Lehnert und mit dabei auch Diakon Rudi Reuter.
Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm zu Gast – "Daumen hoch für die hier gelebte Ökumene," sagte ein sichtlich begeisterter evangelischer Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm beim Empfang im evangelischen Gemeindehaus Bad Königshofen am Donnerstagnachmittag, Es war die letzte Station seiner Visite durch das evangelische Dekanat Bad Neustadt. Mit ihm war Dekan Dr. Matthias Büttner, sowie Pfarrer Andreas Werner aus Mellrichstadt, Beauftragter für Ökumene des Kirchenkreises Ansbach-Würzburg, gekommen. Von der katholischen Kirche war Pfarrer Karl Feser mit Diakon Rudi Reuter und Mitgliedern des Pfarrgemeinderates beim Empfang.
Weihbischof Boom: Gott hält durch den Glauben zu Dir
Firmung im Grabfeld – "Gottes Geist weht überall, Gott ist auf unserer Seite und er hält zu Dir in jeder Lebenslage." Das stellte der Würzburger Weihbischof Ulrich Boom in den Mittelpunkt seiner Predigt bei der Firmung am Donnerstagnachmittag in der Stadtpfarrkirche von Bad Königshofen. 33 jungen Christen der Pfarreiengemeinschaft "Grabfeldbrücke" und "St. Martin Westliches Grabfeld" spendete er das Sakrament der Firmung. Auf die Fußballweltmeisterschaft ging der Bischof ein und meinte, dass ein gutes Zusammenspiel ebenso wichtig ist, wie miteinander zu kommunizieren und ganz bei der Sache zu sein.
Thema "Abenteuer- Glauben" bei der Firmvorbereitung – Bei einem Familiengottesdienst wurden am Sonntag die Firmlinge der Pfarreiengemeinschaft "Grabfeldbrücke" vorgestellt. Der Gottesdienst stand unter dem Thema "Spinner". Ausgehend vom Evangelium, in dem Jesus von seinen Verwandten als verrückt hingestellt wird, hatte Pfarrer Karl Feser dieses Thema gewählt. In fünf Alltagsszenen wurden Menschen vorgestellt, die von anderen oft als Spinner hingestellt werden, nur weil sie ihrer Sache treu bleiben wollen und nicht in der Masse mitschwimmen.
Bislang unbekannte Klangfülle der Orgel vorgestellt
Rhöner Orgelsommer im Grabfeld – Manch einer glaubte am Freitagabend seinen Ohren nicht zu trauen, als Regionalkantor Peter Rottmann (Münnerstadt) beim 8. Rhöner Orgelsommer die Klangfülle der Orgel der Stadtpfarrkirche vorstellte. "Das kann doch nicht sein... ist das wirklich unsere Orgel... das hätte ich nie gedacht... Peter Rottmann hat mir einen unvergesslichen Abend beschert..." Solche Aussagen hörte man immer wieder nach dem Konzert an der Schlimbach-Orgel der Stadtpfarrkirche Bad Königshofen. Mit Recht kann man deshalb in Bad Königshofen stolz auf dieses Instrument sein, wie Peter Rottmann in seinen Eingangsworten betonte.
40 Jahre Sozialstation St. Peter Festgottesdienst – Als "die Handlanger Gottes" hat Domkapitular Clemens Bieber, Vorsitzender des Caritasverbandes der Diözese Würzburg die Mitarbeiter der Sozialstationen bezeichnet. Hintergrund war das 40-Jährige Bestehen der Caritas Sozialstation St. Peter in Bad Königshofen. Der Domkapitular bezog sich dabei auf das Evangelium, in dem davon berichtet wird, wie ein Kranker zu Jesus gebracht wurde. Starke und mutige Männer hätten ihn über das abgedeckte Dach eines Haus herab gelassen, weil zu viele Menschen um Jesus standen. "Das kann man heute mit den Mitarbeitern der Sozialstationen vergleichen, die anpacken und helfen."
Im ländlichen Raum wird die Arbeit der Caritas noch geschätzt
40 Jahre Caritas Sozialstation Bad Königshofen – "Die Pflege ist ins Gerede gekommen, Pflegenotstand, Pflegemissbrauch und Fachkräftemangel machen die Runde." Das sagte Domkapitular Clemens Bieber, Vorsitzender des Diözesan-Caritasverbandes Würzburg in seiner Predigt zu "40 Jahre Sozialstation St. Peter" am Samstag in der Stadtpfarrkirche Bad Königshofen. Man müsse sich immer vor Augen halten, dass es in erster Linie um den hilfsbedürftigen Menschen und nicht vorrangig um den Verdienst geht. Gerade in den Ballungszentren sei dies ein großes Problem.
Caritas Sozialstation bildet aus – "Auszubildende sind die Perlen der Pflege, die sich später in die gesamte Pflegegemeinschaft einer Sozialstation einreihen," sagt Johanna Dietz, Leiterin der ambulanten Altenhilfe im Kreiscaritasverband Rhön-Grabfeld. Bestes Beispiel dafür ist Jasmin Haag aus Alsleben, die vor eineinhalb Jahren sich für die dreijährige Ausbildung zur Altenpflegerin entschied. Gelernt hat sie eigentlich Pharmazeutisch Technische Assistentin. Doch dieser Beruf füllte sie nicht aus. Sie wollte, wie sie selbst sagt, „näher am Menschen sein, helfen, mit Leuten sprechen, sie unterstützen und pflegen“
Caritas lud Ehrenamtliche zum Dankgottesdienst – "Unter das Thema "Auszeit - Atem holen", haben die Verantwortlichen des Kreiscaritasverbandes Rhön-Grabfeld den Dankgottesdienst für alle Ehrenamtliche der Caritas im Landkreis Rhön-Grabfeld gestellt. In der Saaler Wallfahrtskirche am Findelberg feierte Caritasseelsorger Reinhold Kargl gemeinsam mit den Diakonen Konrad Hutzler und Thomas Volkmuth den Gottesdienst. Musikalisch gestaltet wurde er von der Kirchenband "Sonndich."
Ein Fatimatag an der Wallfahrtskirche Findelberg bei Saal an der Saale ist immer eine ganz besonders beeindruckende Feier. So auch diesmal. Der 13. Juni war dabei die Erinnerung an die zweite Erscheinung der Mutter Gottes im Jahr 1917. Es war um die Mittagszeit als die drei Seherkinder im Lichtschein eine Dame in Weiß sahen. Sie sagte den Kindern, dass sie alle Tage den Rosenkranz beten sollen. Maria sagte damals auch, dass sie Jacinta und Francisco bald zu sich in den Himmel holen werde, Lucia aber noch einige Jahre auf der Erde zurück bleibt.
Eindrücke aus Rhön-Grabfeld – Die Bischofsweihe von Dr. Franz Jung zum 89. Bischof von Würzburg war ein besonderes Erlebnis, das "unter die Haut ging." So jedenfalls waren sich diejenigen einig, die zum Teil im Dom selbst, in Neumünster, oder auf dem Vorplatz des Würzburger Domes dies miterlebten. Unter den Gästen auch Schwestern des Karmelitinnenkloster Rödelmaier, Landrat Thomas Habermann, Dekan Andreas Krefft, Pfarrer Hans Beetz, Prälat Bernold Rauch, Pfarrer Thomas Menzel, Pfarrer Karl Feser, Pfarrer Frank Mathiowetz und unter anderem Pfarrer Rudolf Kargl. Bad Königshofener sahen oft bekannte Gesichter, wie Weihbischof em. Helmut Bauer, Domdekan und Prälat Günter Putz, Domvikar Petro Müller, Domkapitular Jürgen Lenssen oder Dompfarrer Jürgen Vorndran.
Dr. Franz Jung zum neuen Bischof von Würzburg geweiht
Dr. Franz Jung (52) ist seit Sonntagnachmittag, 10. Juni, Bischof von Würzburg. Bei einem festlichen Gottesdienst im Würzburger Kiliansdom vollzog die Weihe der Metropolit und Bamberger Erzbischof Dr. Ludwig Schick als Hauptkonsekrator. „Freut Euch auf ihn! Er heißt nicht nur Jung, er ist auch jung und dynamisch, voller Hoffnung, wie sein Wappen sagt, und voller Energie“, rief der Erzbischof den Würzburgern zu. „Nehmt ihn offen auf und arbeitet gut mit ihm zusammen zur Ehre Gottes sowie zum Wohl und Heil der Menschen!“