61 Katechisten in Uganda haben nun ein eigenes Fahrrad
Dank aus Uganda an die Rhön-Grabfelder – "Danke an alle, die die Fahrradaktion unterstützt haben. Sie haben in zwei Dekanaten in Uganda unvorstellbare Freude bereitet und viele unserer Katechisten glücklich gemacht." Von einer überaus großen Dankbarkeit spricht der Pfarrvikar, der vor wenigen Tagen selbst in Uganda und in seiner Heimatdiözese Mbarara war und dort die Fahrräder an 61 Katechisten übergeben konnte. "Sie konnten es gar nicht glauben, dass sie ein neues Fahrrad geschenkt bekommen, das auch noch ihr Eigentum ist," sagte der Pfarrvikar, selbst sichtlich noch angesteckt von der Begeisterung und Freude
Fronleichnam im Grabfeld als ein Zeichen des christlichen Glaubens
Bildergalerie – Das Fronleichnamsfest wurde im Grabfeld in vielen Ortschaften festlikch begangen. In Bad Königshofen trug Pfarrer Karl Feser die Monstranz durch die mit Gras und Blumenteppichen belegte Stadt. In Merkershausen sagte Pfarrvikar Paul Mutume, dass man das Fronleichnamsfest mit einer Blutsbrüderschaft mit Jesus vergleichen könnten. In Maria Bildhauser feierte Pater Gottfried Scheer den Gottesdienst und im Anschluss fand die Prozession durch die mit Blumenteppichen geschmückte Abteianlage statt. In Kleinbardorf war ein Bildstock einer der vier Altäre der Prozession. Schon am Abend vor dem Fronleichnamstag beging Pfarrer Florian Lehnert mit den Kirchengemeinden Untere- und Oberessfeld das höchste Fest der katholischen Kirche in Unteressfeld.
Wenn eine Idee plötzlich in Stein gebaut verwirklicht wird
Wenn Johanna Dietz und Ulli Feder in die Sozialstation St. Kilian nach Mellrichstadt kommen, können sie es oftmals noch nicht glauben, dass rechts vom Eingang das entsteht, was vor gut fünf Jahren nur als Idee in ihren Gedanken vorhanden war - ein Pflegeübungszentrum. "Es wächst, Stein für Stein und wo noch vor einigen Wochen der Bau abgesteckt war, ist nun zu erkennen, wie es wird." Immerhin soll es im Frühjahr 2019 ja auch bezugsfertig sein, sagt Johanna Dietz, Leiterin der ambulanten Altenhilfe im Kreiscaritasverband Rhön-Grabfeld. Immerhin ist es ein Projekt, das es bislang in dieser Art noch nicht gibt.
Schon traditionell gibt es auch in diesem Jahr wieder die ökumenischen Bibelgespräche. Sie finden im Pfarrgemeindehaus am Kirchplatz in Bad Königshofen statt. Am Mittwoch, 6. Juni geht es um Markus 3,20-35 und das Thema "Familienband". Mitzubringen ist eine eigene Bibel. Referent des ökumenischen Bibelgesprächs ist Pastoralassistent Johannes Krebs. Termin: Mittwoch, 6. Juni um 19.30 Uhr im Pfarrgemeindehaus am Kirchplatz.
Die Nacht des Heiligen Geistes als spirituelles Highlight
"Es wird eine ganz besondere Nacht des Heiligen Geistes!" Das hatte Dekan Andreas Krefft bereits im Vorfeld der ersten "Pfingstvigil" in der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Bad Neustadt versprochen. "Dieses Versprechen hat er gehalten," sagten die Besucher. "Es war einfach wunderbar.... ein spirituelles Highlight... die Musik.. die Stimmung... die Texte... alles hat gepasst... man hat die Zeit vergessen." Schon im Gottesdienst wurden die Besucher durch Text, Lied und Ansprache in das Pfingstgeschehen vor mehr als 2000 Jahren mit hinein genommen
Diözese stimmt Bischofsheim als vierten Raum zu – Man konnte bei Dekan Andreas Krefft die Erleichterung spüren, als er in einem Pressegespräch mitteilte, dass vom Ordinariat Würzburg nun die pastoralen Räume für das Dekanat Bad Neustadt benannt wurden. Im Rahmen der "Pastoral der Zukunft" waren zunächst die Altlandkreise Bad Königshofen, Bad Neustadt und Mellrichstadt von der Diözese Würzburg, konkret von der Hauptabteilung Seelsorge -Gemeindeentwicklung-, angedacht. Nun kommt als Raum vier Bischofsheim und damit die Obere Rhön dazu.
"Ihr Christen kommt zu loben, der Mai ist froh erwacht..." so sangen die Wallfahrer aus Merkershausen, als sie unter Glockengeläut am Montag von Pfarrvikar Paul Mutume in der Pfarrkirche St. Martin verabschiedet wurden. Damit haben im Grabfeld die Fußwallfahrten in das oberfränkische Vierzehnheiligen begonnen. Wallfahrtsführer Toni Schneider begrüßte unterwegs die Teilnehmer, die einen oft anstrengenden Fußmarsch vor sich haben. Es sei wichtig, gesund an Leib und Seele wieder nach Hause zu kommen.
Es war ein außergewöhnliches Konzert auf höchsten Niveau, das der Studentenchor des Genfer College "The Genevans" in der Stadtpfarrkirche Bad Königshofen präsentierte. Der Nachmittag stand unter dem Thema "Soli Deo Gloria". Die Gäste aus der Stadt Beaver im Staat Pennsylvania kamen auf ihrer 16-tägigen Tour durch Deutschland ins Grabfeld. Dass sie in Bad Königshofen Station machten wertete Pfarrer Karl Feser in seiner Begrüßung als etwas ganz Besonderes.
Ein kirchlicher Brauch: Prozession durch die Fluren
In den Kirchenanzeigern liest man es in diesen Tagen immer wieder: Bitt- und Flurgänge. Es ist dies über Jahrzehnte überliefertes kirchliches Brauchtum, das vor allem in den Tagen vor dem Pfingstfest im Grabfeld heute noch gepflegt wird. So auch am Sonntag in Eyershausen, wo nach dem Gottesdienst die Gläubigen sich aufmachten und mit dem Altardienst und Pfarrvikar Paul Mutume um das Dorf gingen. Unterwegs wurde an vier Stationen angehaltne und hier das Evangelium gelesen. Die Fürbitten und Lieder unterwegs waren allesamt auf die Bitten um gutes Wetter und eine gute Ernte ausgerichtet.
Pfarrer Frank Mathiowetz: Pfarrer gehen, aber Christus bleibt
"Blick über den Kirchturm" – Es war Abschied mit großer Liebe und Dankbarkeit, den die Pfarreiengemeinschaft "Um den Michaelsberg" ihrem Pfarrer Frank Mathiowetz bescherte. In seiner Predigt meinte der Geistliche, dass der Abschied zum Leben eines Menschen gehört, denn "wir haben hier auf Erden keine bleibende Stätte." Der scheidende Pfarrer sagte seinen Pfarrkindern: Wir bleiben im Gebet und im Glauben verbunden.
"Blick über den Kirchturm" – Ein Tütchen mit Blumensamen erhielten die Besucher des Frühlingsgottesdienstes in der Autobahnkirche an der A 71 am Sonntagnachmittag. Der evangelische Pfarrer Michael Schlauraff (Bibra) sagte dazu, dass beim nächsten Gottesdienst am 22. Juli um 14 Uhr dann Blumen aus dieser Saat mitgebracht werden könnten. Dann findet der bundesweite "Tag der Autobahnkirchen" mit einem ein ökumenischer Gottesdienst unter der Leitung der Meininger Superintendentin Beate Marwede statt. Begleitet wird sie vom katholischen Pfarrvikar Paul Reder aus Mellrichstadt und dem evangelischen Geistlichen aus Bibra, Michael Schlauraff.
Tradition der Bittage begann mit der Markusprozession
Mit der Markusprozession in Bad Königshofen am Sonntag begannen in den katholischen Kirchengemeinden die sogenannte "Bittage". Von der Stadtpfarrkirche führte die Prozession zur Urbanischanze. Hier feierte Pfarrer Karl Feser bei strahlendem Sonnenschein den Sonntagsgottesdienst. Noch in den 1980er Jahren führte diese Markusprozession von der Stadtpfarrkirche nach Ipthausen, weiß Küster Waldemar Weber. Heute ist der Gottesdienst im Freien am Kriegerehrenmal von 1870/71 an der Urbanischanze, einem Rest der ehemaligen Festungsanlage von Königshofen im Grabfeld