"Die Sternsinger wollen es Menschen in Indien ermöglichen aus der Armut heraus zu finden und damit erreichen, dass die Kinderarbeit in Indien zurück geht." Das sagte Pfarrer Karl Feser bei der Aussendung der Sternsingergruppen in der Stadtpfarrkirche Bad Königshofen am Dreikönigstag. In seiner Predigt führte er aus, dass mit der diesjährigen Sternsingeraktion Projekte unterstützt werden die zum Beispiel den Bau von Schulen forcieren, den Bauern dazu verhelfen möchten, mehr Geld für Ihre landwirtschaftlichen Erzeugnisse zu bekommen. Wie in Bad Königshofen wurden auch die Drei Könige in Eyershausen ausgesandt,
Gott sichert durch das Kind in der Krippe seine Freundschaft zu
Weihnachtsgottesdienste in den Kirchen der Stadt – Immer stand die Krippe und natürlich das Jesuskind im Mittelpunkt der Ansprachen bei den Weihnachtsgottesdiensten. In Merkershausen hielt Pfarrvikar Paul Mutume den Gottesdienst in der Christnacht, in der Stadtpfarrkirche Pfarrer Karl Feser. Am Nachmittag gab es eine Wortgottesfeier in der Hauskapelle des Elisabethaspital in Bad Königshofen. In der evangelischen Kirche hatte Pfarrer Lutz Mertten Quirinius, den Stadthalter von Syrien, als Text seiner Preidgt gewählt. Weihnachtliche Lieder prägten die Gottesdienste und natürlich am Schluss das bekannteste deutsche Weihnachtslied "Stille Nacht..."
Friedenslicht als Zeichen der Hoffnung für Menschen
Landkreisweite Aussendungsfeier im Haus St. Michael – "Kurz vor Weihnachten ist auch in diesem Jahr wieder das "Friedenslicht aus Bethlehem auf dem Weg zu Menschen." Für den Landkreis Rhön-Grabfeld gab es dazu eine Aussendungsfeier in der Kapelle des Haus St. Michael in Bad Königshofen. Von überall her waren Vertreter der Kirchengemeinden gekommen, um das Friedenslicht in ihre Kirchengemeinden zu tragen. Diakon Rudi Reuter, der gemeinsam mit Pastoralreferentin Regina Werner, die die pastorale Leitung des Haus St. Michael inne hat, die Aussendungsfeier gestaltete, erinnerte an den Unfrieden in der Welt. Oftmals gebe es schier unüberwindbare Mauern im zwischenmenschlichen Bereich. Hier könne das Friedenslicht aus Bethlehem helfen, dass diese Menschen wieder zueinander finden.
Pfarreiengemeinschaft erinnert an Pfarrvikar Stefan Beetz
Mit einem beeindruckenden Gedenkgottesdienst hat die Pfarreiengemeinschaft "Grabfeldbrücke" am Montagabend Abschied von dem verstorbenen Pfarrvikar Stefan Beetz genommen. Er war drei Jahre in Bad Königshofen als Kaplan, bevor er nach Bundorf und die Pfarrei Hassfurt versetzt wurde. Am 28. Oktober ist er Krebs gestorben. Da beim Requiem in seiner Heimatkirche Neundorf bei Coburg, zu wenig Platz war, entschied man sich am 11. Dezember mit einem Gottesdienst an den verstorbenen Pfarrvikar zu erinnern.
Die Rorateämter in der Stadtpfarrkirche Bad Königshofen werden allenthalben gut besucht. Schon am Abend vorher ist Küster Michael Löhr damit beschäftigt kleine Teelichter an den Bänken aufzustellen. Ebenso an den fünf Ecken der Kanzel und auch auf der Emporebrüstung. Hinzu kommen dann Kerzen am Hochaltar und natürlich am Volksaltar. "Schließlich müssen Priester und Lektoren ja beim Gottesdienst etwas sehen.
Die Elisabethafeier ist im Elisabethaspital Bad Königshofen seit mehr als 160 Jahren ein hausinterner Feiertag. Die Heilige Elisabeth von Thüringen ist schließlich Namenspatronin des Senioren. und Pflegeheimes. An diesem Tag finden auch die traditionellen Sitzungen des Spitalrates statt, an deren Spitze Landrat Thomas Habermann steht, gefolgt von Bürgermeister Thomas Helbling, Stadtrat Viktor Haschke und Apotheker und ehemaliger Stadtrat Gerhard Weigand. Zum Gremium gehört Pfarrer Karl Feser aber auch Manfred Bühner, der sowohl das Elisabetha- als auch das Juliusspital leitet.
Gleichnisse vom Haus, Weizen und Schaf beim Kinderbibeltag
10. Ökkumenischer Kinderbibeltag – Ein Haus, Weizenkörner und ein Schaf spielten unter anderem beim ökumenischen Kinderbibeltag im evangelischen Gemeindehaus in Bad Königshofen eine Rolle. Der feierte in diesem Jahr ein kleines Jubiläum. Zehn Jahre sind es nämlich, dass die Pfarrerfamilie Mertten dieses ökumenische Angebote für Kinder bis zur 5. Klasse zum Buß- und Bettag in Bad Königshofen ins Leben gerufen hatte. In all den Jahren wurde er sehr gut angenommen, so auch diesmal. In drei Gruppen waren die Kinder aufgeteilt. Betreut wurden sie von Pfarrerin Tina Mertten, Gabi Seelmann, Pastoralreferent Johannes Krebs, Christina Karasch, Manuela Ruck, Alexandra Gräter und Marga Deuerling.
Engelbert Weigand seit vier Jahrzehnten im Kirchenchor
Seit vierzig Jahren ist Engelbert Weigand im Kirchenchor St. Cäcilia in Bad Königshofen. Dafür gab es beim Vorabendgottesdienst am Samstag eine Ehrenurkunde der Diözese Würzburg. Überreicht hat sie Pfarrvikar Paul Mutume. Der Kirchenchor hatte die Messfeier an diesem Abend gestaltet und der Pfarrvikar lobte dies mit den Worten: "Das waren himmlische Stimmen von oben, vielen Dank!" Der Beifall der Kirchenbesucher unterstrich dieses Dankeschön noch einmal ganz besonders. Dann sagte der Pfarrvikar, dass Engelbert Weigand seit 40 Jahren aktives Mitglied des Kirchenchors St. Cäcilia ist.
Primizspruch von Pfarrvikar Stefan Beetz wurde Realität
Es waren viele emotionale Augenblicke, die beim Requiem für den verstorbenen Pfarrvikar und früheren Kaplan von Bad Königshofen, Stefan Beetz, am Freitag in der Dorfkirche von Neundorf aufkamen. Besonders dann, als der Sarg mit dem Verstorbenen von der Feuerwehr Bad Königshofen, wo Stefan Beetz passives Mitglied war, aus der Kirche getragen wurde. Eine kleine Schar war es noch, die bis zuletzt bei "Ihrem Stefan" blieb: Verwandte, Bekannte, Freunde. Am Bestattungswagen sprach Pfarrer Klaus Weber (Tückelhausen) ein Gebet, die Fahnen der Vereine senkten sich vor dem Sarg. Dann fuhr der Bestattungswagen, unter dem Glockengeläute von Neundorf ab. In einigen Tagen wird die Urnenbeisetzung im Familiengrab erfolgen.
Allerheiligen auf den Friedhöfen – Am Friedhof in Bad Königshofen sagte Pfarrer Josef Treutlein, Direktor des Käppele in Würzburg und gebürtiger Bad Königshofener, dass die Lichter auf den Gräbern ein stilles Glaubensbekenntnis und der Wunsch nach Gottes Liebe sind. Schmerz und Trauer rufe der Allerheiligentag, besonders beim Friedhofsgang hervor. Er zeige aber auch, dass die Toten nicht vergessen sind. Man müsse auch dankbar sein, dass diese Menschen "unter uns waren, denn sie sind uns ein Geschenk." Das sagte Pfarrer Josef Treutlein, der gemeinsam mit dem evangelischen Pfarrer Lutz Mertten, die Andacht am Friedhof Bad Königshofen am Allerheiligentag gestaltete.
Viel Lob für die Ökumene im Grabfeld – Martin Luther wäre sicher stolz gewesen. Stolz darauf, was das Team der evangelischen Grabfeldgemeinde in der Kirche St. Jakobus in Irmelshausen zum 500. Reformationstag "auf die Beine gestellt" hatte. Da wurden zum einen Erinnerungen an den Reformator, seine Ideen, Gedanken und Hintergründe seiner 95 Thesen wach, aber auch Geschichten und Geschichtchen, die die "Laute" Luthers erzählte, oder seine Frau Katharina. Wieder einmal ist es Pfarrer Lutz Mertten gelungen in seiner eindrucksvollen Predigt, bei der er in die Rolle Luthers schlüpfte, die Gedanken des Reformators in die heutige Zeit zu übertragen. So hat er nicht mit Nägeln, noch einmal die 95 Thesen an die Kirchentüre von Irmelshausen geheftet, sondern ließ sie von Kirchenbesuchern halten mit den viel sagenden Worten: "Wenn ihr meine Thesen nicht haltet, taugen sie nichts."
Pfarrvikar Paul Mutume und seine Heimat vorgestellt
Damit die Pfarreiengemeinschaft "Grabfeldbrücke" etwas mehr über ihren neuen Pfarrvikar Paul Mutume erfährt, hatte Pfarrer Karl Feser bei der Einführung eine Power-Point-Präsentation vorbereitet. Offiziell als Gottesdienstbeauftragte hat Pfarrer Karl Feser dann auch Petra Berwind und sie der Gemeinde vorgestellt. Am Altar stand auch Frater Lukas von den Zisterziensern aus Wettingen Mehrerau am Bodensee, sowie Pastoralassistent Johannes Krebs. Begrüßen konnte Pfarrer Karl Feser eine Abordnung der Pfarreiengemeinschaft "Volk Gottes an Pleichach und Main" aus Unterpleichfeld mit Bürgermeisterin Martina Rottmann an der Spitze, sowie sein Seelsorgeteam.