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Das Skapulierfest besteht seit genau 330 Jahren – Ein seltenes Kirchenfest feiert die Pfarrei Herbstadt am Samstag und Sonntag. Das sogenannte Skapulierfest. Genau 330 Jahre sind es her, daß die Pfarrei Herbstadt die Erlaubnis erhielt, das Skapulierfest einzuführen. Nach einer Anfrage im Jahr 1682, wurde die Skapulierbruderschaft Herbstadt ein Jahr später offiziell genehmigt. Dazu gab es allerdings einige Auflagen: So ist in der Chronik von Herbstadt, die Kreisheimat- und Archivpfleger Reinhold Albert verfasst hat, nachzulesen, daß unter anderem gefordert wurde, "eine gute Kinderlehr zu halten". Zu den Richtlinien der Skapulierbruderschaft gehört es, daß die Mitglieder das Skapulier (ein Schultertuch) anziehen. Für die Lebenden wird an den Festtagen der allerseligsten Jungfrau Maria eine Messe gefeiert. Am darauf folgenden Montag wird bei einem Requiem der Verstorbenen gedacht. Auflage war weiterhin, daß eine Statue der seligen Jungfrau nach karmelitischem Vorbild errichtet und bei Prozessionen mitgetragen wird, "so wie es bei den Karmeliten in Neustadt a.d. Saale der Fall ist."

Unter dem Motto „schau nach vorn“ feierten am Freitag eine kleine Gruppe Jugendlicher einen Jugendgottesdienst in der besonderen Umgebung eines Regionalzuges. Die Regionalstelle für Kirchliche Jugendarbeit Bad Neustadt hatte bereits zum sechsten Mal dazu eingeladen. Der Jugendgottesdienst fand auf der Fahrt mit der Erfurter Bahn von Bad Neustadt bis Schweinfurt Hauptbahnhof und zurück statt.

Wieder guten Zuspruch hat das Pfarrfest der Pfarrei Maria-Magdalena in Althausen am Wochenende gefunden. Pfarrer Karl Feser zelebrierte am Morgen den Festgottesdienst. Danach war gemütliches Beisammensein vorder Kirche an den Kirchengaden angesagt. Zelte und Segelüberdachungen boten Schutz vor Sonne und zuviel sommerlicher Wärme.

Tiersegnungsgottesdienst – Was würde wohl Gott zum Umgang so mancher Menschen mit Tieren sagen? Diese Frage stellte Kaplan Stefan Beetz beim Tiersegnungsgottesdienst am Sonntag in Ottelmannshausen für die Pfarreiengemeinschaft Breitensee, Herbstadt und Ottelmannshausen. Er erinnerte an Hühner die in engen Käfigen gehalten werden, an Schweine in engen Verliesen oder auch an Hunde, die zur Urlaubszeit an den Straßen ausgesetzt werden. "Das ist nicht zu verstehen!" sagte der Priester. Im Gottesdienst stellte er deshalb die Tiere, vor allem die, die mit im Gottesdienst waren, unter den Segen und Schutz Gottes.

Zum Mitklatschen, mitsummen, mitsingen animierte der Chor "spirit of joy" im Rahmen des Pfarrfestes der Pfarrei Maria-Magdalena die zahlreichen Besucher am Samstagabend. Das Gotteshaus war bis auf den letzten Platz besetzt, als Sybille Scholz-Eckert den Konzertabend mit ihrem Chor eröffnete. Immer wieder verstand sie es die Besucher nicht nur als Zuhörer zu sehen, sondern bezog sie in die Lieder mit ein.

Auf den vertrauten Klang ihrer Glocken müssen die Bürgerinnen und Bürger von Herbstadt ab sofort verzichten. Grund dafür ist die Sanierung des Glockenstuhls. Auf etwa sechs Wochen sind die Arbeiten im Kirchturm von Herbstadt angesetzt, so daß frühestens im September wieder geläutet werden kann.

Die Firmung ist der Freundschaftsbeweis mit Christus aus der Taufe heraus." Das sagte Weihbischof Ulrich Boom am gestrigen Mittwoch bei der Firmung in der Stadtpfarrkirche Bad Königshofen. 32 Jungen und Mädchen der Pfarreiengemeinschaft "Grabfeldbrücke" spendete er dort das Sakrament der Firmung. Der Chor After eight unter der Leitung von Monika Hüllmandel hatte die gesangliche Umrahmung des Firmgottesdienstes übernommen.

Die Pfarrei Maria-Magdalena hat am Samstag, 27. Juli den Gospelchor „spirit of joy“ aus Hohenroth bei Bad Neustadt zu Gast. Der Chor lädt ab 18.30 Uhr in der Kirche zu einem Gospel-Konzert in die Maria Magdalena Kirche ein. Der Chor unter der Leitung von Sybille Scholz-Eckert besteht seit 14 Jahren und sorgt bei seinen Konzerten vor allem im Landkreis Rhön-Grabfeld immer wieder für Freude und Begeisterung.

Melanie Dietrich war bei Rudi Reuter Oberministrantin – Mit einer "Hoheit", der ehemaligen Fränkischen Weinkönigin, Melanie Dietrich, aus Fahr am Main erinnerte die Kirchengemeinde Herbstadt am Samstagabend an den 400. Jahrestag der Fertigstellung des örtlichen Pfarrhauses. Pfarrgemeinderatsvorsitzende Marion Nastvogel-Schöpf begrüßte die zahlreichen Gäste im Pfarrhof von Herbstadt, wo Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung zum Weinabend eingeladen hatten. Dort stellte die ehemalige Fränkische Weinkönigin, Melanie Dietrich, dann insgesamt sechs verschiedene Weine vor. Angefangen vom Secco Saignéee, einem trockenen Rotling bis hin zum 2012er Couvée Rot.

Kleine Glocke in der Turmlaterne ist unbekannt – Rund eine viertel Million Euro wird die grundlegende Sanierung des Kirchturms in der Gemeinde Herbstadt kosten. Bürgermeister Georg Rath, der nach dem Einrüsten des Turms nach oben gestiegen war, um die Schäden zu betrachten, hatte nicht gedacht, daß sie so gravierend sind. Vor allem die Balken an der "Laterne" des Turms sind durch Wind und Wetter stark in Mitleidenschaft gezogen. Das gilt aber auch für Teile des geschieferten Turmes. Hier muss sich erst noch zeigen, ob der Schiefer teilweise oder ganz erneuert werden muß. Ganz oben direkt am Turmkreuz stellt man dann fest, daß auch hier entsprechende Arbeiten notwendig werden. So muß die Kugel neu vergoldet und auch das Kreuz und der an einem Querbalken befestigte Halbmond muss instand gesetzt werden.

Ein kleines süßes Kälbchen, sagten die Kinder bei LandTag der Katholischen Landvolkbewegung in Merkerhausen. Weihbischof Ulrich Boom fand das wohl auch, denn er zückte flugs sein Handy und lichtete die beiden Kälber schnell einmal für sich ab. So ab und zu kann er dann mal von seinem Besuch auf einem Bauernhof im Grabfeld sogar per Handyfoto berichten. Die Musikkapelle Merkershausen umrahmte zunächst aber die kurze Andacht in der Schutzmantelkapelle von Merkershausen, womit der diesjährige LandTag begonnen hatte.

Hochfest Maria Heimsuchung am Findelberg gefeiert – Als "Türöffnerin für den Glauben" hat Festprediger, Pfarrer Josef Treutlein (Würzburg) beim Hochfest der Wallfahrtskirche Findelberg, Mariä Heimsuchung, am Samstag in Saal die Gottesmutter bezeichnet. Treutlein selbst, so betonte Pfarrer José Karickal bei seiner Begrüßung, sei ein glühender Marienverehrer und ein "Fan des Findelberg". Sein Dank galt dem Geistlichen, einem gebürtigen Bad Königshofener, der die Festpredigt übernommen hatte. Zahlreiche Gläubige konnte der Ortspfarrer außerdem am Freialter begrüßen, ebenso Priester aus dem Dekanat, sowie Wallfahrer aus Rhön-Grabfeld. Pfarrer Josef Treutlein erwähnte eingangs die besondere Wallfahrt eines 24-Jährigen, der seine Meisterprüfung bestanden hatte. Von Bad Kissingen aus fuhr er nach Altötting, um dort der Gottesmutter von Altötting zu danken.

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