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Seltene Auszeichnung für langjähriges Ehrenamt in der Kirche – Mit einer Urkunde und einem Präsentkorb verabschiedete Pfarrer Karl Feser in der Kirche von Merkershausen langjährige Mitglieder der Kirchenverwaltung. Für Günter Morber und Werner Weis hatte er noch eine besondere Überraschung parat: Sie erhielten für 30 und 42 Jahre Ehrenamt in der Kirchenverwaltung die Ehrennadel des Bistums Würzburg. Diözesanbischof Dr. Friedhelm Hofmann selbst dankte in der Urkunde für das gezeigte Engagement. Das tat auch Generalvikar Karl Hillenbrand, der die Urkunden der die Urkunden von Jürgen Halbig und Paul Koch unterzeichnet hatte.

Kgl. priv. Schützengesellschaft feiert traditionellen Sebastians Gottesdienst – Der Heilige Sebastian ist bekanntlich der Schutzpatron der Schützen und sein Gedenktag der 20. Januar. In Bad Königshofen ist es seit vielen Jahre Brauch, daß die Königsproklamation der Kgl. priv. Schützengesellschaft Bad Königshofen mit einem Gottesdienst beginnt. Dann steht auch die Figur des Heiligen Sebastian am Altar. Dazu muß sie zuvor aber vom Sockel an der linken Kirchenwand geholt werden, wo sie entsprechend befestigt ist. Schützenmeister Thomas Fischer übernimmt alljährlich die Aufgabe die nicht ganz leichte Holzfigur vom Socke zu nehmen. Ihm steht Alfons Weigand zur Seite, damit die Statue nicht beschädigt wird

Kirchenverwaltung - Abschied und Neubeginn – Kaplan Stefan Beetz hat in Herbstadt beim Sonntagsgottesdienst langjährige Mitglieder der Kirchenverwaltung verabschiedet. Er dankte ihnen im Namen der Pfarrei für ihr Engagement. Der traditionelle Sebastianie-Gottesdienst wurde vom Chor "Kreuz und Quer" musikalisch mitgestaltet. Die Leitung hatte Thomas Blum. Pfarrgemeinderatsvorsitzende Marion Nastvogel-Schöpf dankte ebenfalls und sprach von einer sehr guten Zusammenarbeit von Kirchenverwaltung und Pfarrgemeinderat.

Aussendung der Sternsinger in der Stadtpfarrei Mariä Himmelfahrt – Ein seltenes Bild bot sich am gestrigen Dreikönigstag in den katholischen Kirchen, wo zum Gottesdienst die Pfarrer nicht nur mit Ministranten, sondern mit Königen festlich einzogen und am Altar standen. In Bad Königshofen waren es fast 50 Könige, Sternträger und Ministranten die Pfarrer Karl Feser in die Stadtpfarrkirche begleiteten. Dort gestaltete der Chor After Eight unter Leitung von Monika Hüllmandel den Festgottesdienst. Pfarrer Feser hatte seine Predigt auf den Dreikönigstag ausgerichtet, ebenso wie Kaplan Stefan Beetz, der in Breitensee, Eyershausen und Merkershausen die Sternsinger aussandte. In allen Kirchen wurden dabei auch Kreide, Weihrauch und die Sternsinger selbst gesegnet, die den Segen der Weihnacht am Dreikönigstag in die Häuser brachten.

Selbst Johann Wolfgang von Goethe setzte sich für Sternsinger ein – Weihrauchfässer, Schiffchen, Sterne und Gewänder werden alljährlich in der Zeit um den Dreikönigstag von überall her in Bad Königshofen zusammen getragen. Schließlich sind es hier wieder zahlreiche Gruppen, die in der Stadt und in Ipthausen unterwegs sind. Geprobt wurde in den vergangenen Tagen und bei der Generalprobe für den Gottesdienst in der Stadtpfarrkirche müssen alle notwendigen Utensilien vorhanden sein. Vor allem die Weihrauchfässer kommen von überall her. So unter anderem aus der Klosterkirche, aus Ipthausen, dem Elisabethaspital und natürlich der Stadtpfarrkirche. Was ist noch notwendig, um richtig räuchern zu können? Natürlich Weihrauch und dazu die notwendige Kohle, die den heißen Untergrund dafür bietet. Dann kann es los gehen.

Ein Klassenzimmer mit einer Tafel, Kinder mit Schulranzen, eine Teestube und ein ärmlicher Stall. Das waren die Utensilien bei der Kinderkrippenfeier in der Pfarrei Heilig Kreuz in Herbstadt. Diakon Rudi Reuter konnte nach dem Lied "Stern über Bethlehem" viele Erwachsene, vor allem aber Kinder und Jugendliche begrüßen. Er verwies auf das Weihnachtsfest und darauf, daß ein Spiel vorbereitet wurde, das den Titel "Julchens Suche nach Weihnachten" zum Inhalt hat.

Der Neujahrstag ist das Hochfest der Gottesmutter Maria – Am Neujahrstag feiert die katholische Kirche das Hochfest der Gottesmutter Maria. So kann man es in den Kalendern nachlesen. Was dort nicht steht ist die Tatsache, daß das Marienfest eng mit den 12 Sternen auf der Europafahne zusammenhängt. Das gilt auch für das marianische Blau der Fahne, dem Hintergrund der goldenen Sterne. Der frühere Pfarrer von Merkershausen, Rudolf Heller, hat sich schon vor einigen Jahren damit befasst und festgestellt, dass dies auch entsprechend zu belegen ist und zwar sowohl in der Bibel als auch in der Politik.

Am 28.12.2012 war die Aussendung der Sternsinger in Würzburg. Aus Bad Königshofen waren 30 Sternsinger und 5 Betreuerinnen und Betreuer mit dabei. Am Vormittag war die Begrüßung auf dem Residenzplatz. Danach ging es in verschiedene Schulen, dort waren jeweils über 20 Workshops angeboten, vom Basteln eines Weihrauchfasses über Liedersingen bis hin zu Slackline (Balancieren auf dem Band) und Basteln eines Schlüsselanhängers.

Anbetungsstunde in der Hauskapelle des Elisabethaspitals – Seit Jahrzehnten ist es Tradition, daß die Hauskapelle des Elisabethaspitals in den Reigen der "Ewigen Anbetung" der Diözese Würzburg mit aufgenommen ist. Grund dafür dürfte wohl die Tatsache sein, daß es sich um eine eigene Pfarrei - die Spitalpfarrei- handelt. So zelebrierte Kaplan Stefan Beetz am 28. Dezember zunächst einen feierlichen Gottesdienst am festlich geschmückten Altar. Danach wurde das Allerheiligste in der Monstranz verehrt.

Wieder Schwellengebet in der Silvesternacht – In der Silvesternacht lädt die Pfarrei Mariä Himmelfahrt wieder zum Schwellengebet in die Stadtpfarrkirche ein. Wie im vergangenen Jahr werden sich die Gläubigen im Altarraum versammeln. Pfarrer Karl Feser lädt zwischen 23 und 24 Uhr. zum Stillewerden, zur Besinnung aber auch zum Lob Gottes vor der Monstranz ein. Meditative Gesänge wechselten sich mit Gebeten, Fürbitten und Stille ab. In der Silvesternacht 2011/12 war das für diejenigen, die dabei waren ein ganz besonderer Augenblick: Als die Glocken der Stadtpfarrkirche das neue Jahr einläuteten, der Lärm des Feuerwerks immer intensiver wurde, stimmte man in der Kirche das "Großer Gott wir loben dich" an. So wird es auch in diesem Jahr wieder sein

Aus der Weihnachtspredigt – Die Krippenlandschaften in den Kirchen und Zuhause, die Krippendarstellungen auf Bildern berühmter und weniger berühmter Maler zeigen alle eine Idylle. Hinter dieser Idylle steckt die Sehnsucht nach dem, was die Engel verkünden: „Frieden den Menschen seiner Gnade.“ Wir Menschen wünschen uns den Frieden in der Welt, in unserer Umgebung und in uns selbst. Nun geht der Ruf der Engel vom Retter und vom Frieden ja bereits seit über 2000 Jahren an uns Menschen und an jedem Weihnachten werden wir mit dieser Botschaft konfrontiert und dennoch ist es ja mit dem Frieden nicht weit her.

Wer am zweiten Weihnachtstag beim schon traditionellen Krippensingen im Karmelitinnenkloster Regina Pacis in Rödelmaier war, der weiß nun, wie die Strohsterne entstanden sind. Die zahlreichen Besucher haben sich aber auch in Weihnachtsstimmung bringen lassen und auch Kindheitserinnerungen aufgefrischt. Lieder wie "Lasst uns das Christkindlein preisen" oder "Hört der Engel helle Lieder" wurden früher oftmals unterm Weihnachtsbaum zu Hause gesungen, als das Radiogerät noch nicht in allen Haushalten stand und ein Fernseher unbekannt war. Die Besucher beim Krippensingen im Karmel waren beeindruckt und gingen in einer frohen, festlich-weihnachtlichen Stimmung nach Hause.

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