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Ökumenischer Dankgotttesdienst am Bienenzentrum Rhön-Grabfeld – Auf die soziale Arbeit, die Vereine leisten, verwies der evangelische Pfarrer Andreas Biesold zu Beginn des ökumenischen Dank-Gottesdienstes im Bienenzentrum Bad Königshofen. Hintergrund war das 150-Jährige Bestehen des Vereins, das am Wochenende gefeiert wurde. Vereine hätten die soziale Arbeit gemeinsam im Sinn und das sei auch das erklärte Ziel. Das habe vor 150 Jahren zur Gründung des Imkervereins in Königshofen im Grabfeld geführt. Die soziale Idee sei dabei wohl auch gewesen, die Schöpfung zu bewahren. Gerde die Bienenvölker seien es, die zeigen, wie sensibel ihre Welt ist und wie wichtig es heute ist, "die Schöpfung nicht an die Wand zu fahren."

Elisabethaspitalbwohner "on tour" – Als Wallfahrer begrüßte Diakon Rudi Reuter am Dienstagnachmittag die Rollstuhlfahrer des Elisabethaspital in der evangelischen Kirche in Bad Königshofen. Vom Spital in der Bambergerstraße war man entlang der Fränkischen Saale, der Festungsstraße und der Juliuspromenade "gepilgert". Besonderer Dank galt den Ehrenamtlichen, die die Rollstühle geschoben haben. "Ohne sie hätten wir dies nicht ermöglicht," sagte der Diakon. Der ökumenische Gottesdienst mit Pfarrerin Tina Mertten und Diakon Rudi Reuter stand ganz im Zeichen der Tauferneuerung und des Glaubens.

Herbstadt, Ottelmannshausen und Breitensee zeigen auch in diesem Jahr wieder Gemeinschaftssinn. Hier feiert nicht jede einzelnen Kirchengemeinde ihr Pfarrfest, sondern man stellt zusammen etwas "auf die Beine". In diesem Jahr war nun Breitensee an der Reihe und richtete das Pfarrfest für die drei Ortschaften aus. Der Gottesdienst um 17 Uhr stand unter dem Motto "Lebhaft glauben", den Pfarrer Karl Feser und Diakon Rudi Reuter hielten. Und in diesem Jahr ging es gemäß der Themenvorgabe denn auch wirklich lebhaft zu

Die Seniorenkreise der Pfarreingemeinschaft Grabfeldbrücke nehmen auch in diesem Jahr wieder an der Kiliani Wallfahrt teil. Per Bus geht es dabei nach Würzburg und zwar am Dienstag, 9. Juli. Um 7.10 Uhr fährt der Bus am Feuerwehrhaus in Merkershausen ab, um 7.20 Uhr am Parkplatz Tuchbleiche in Bad Königshofen und um 7.30 Uhr in der Ortsmitte von Herbstadt ab. In Würzburg wird dann der Wallfahrtsgottesdienst im Dom besucht, anschließend ist Begegnung am Kiliansplatz

Die Pfarrei St. Martin in Merkershausen lud auch in diesem Jahr wieder zum schon traditionellen Pfarrfest ein. Ein besonderes Ambiente bot dabei der Pfarrhof, in dem zunächst ein Gottesdienst mit Pfarrer Karl Feser stattfand. Dazu gab es wieder eine Wallfahrt der Althäuser nach Merkershausen. Beim Gottesdienst gedachte man auch der verstorbenen Wallfahrer. Im Anschluss an den Gottesdienst startete dann das Pfarrfest mit einem gemütlichen Beisammensein.

Domkapitular Dr. Jürgen Vorndran am Findelberg – Mit einem festlichen Gottesdienst wurde an der Wallfahrtskirche "Findelberg" in Saal an der Saale der Fatimatag begangen. Dr. Jürgen Vorndran, Domkapitular, Dompfarrer, Dekan und Leiter der Pfarreiengemeinschaft Würzburg-Innenstadt, ein gebürtiger Bad Neustädter, ging in seiner Predigt auf Maria, die Mutter Gottes, ein und meinte, daß sie sich ganz auf Gott eingelassen hat und nicht ihr eigenes Ich zum Maß aller Dinge gemacht hat. Sie bezeichnete Dr. Jürgen Vorndran deshalb als ein Vorbild für Christen, besonders im Jahr des Glaubens, in dem alle zum Dienst für die Gemeinschaft bereit sein sollten. Beim Fatimagottesdienst mit Lichterprozession wurde auch die "Fatimamuttergottes" von vier Saaler Frauen mitgetragen. Zum Abschluss dankte Pfarrer Frank Mathiowetz (Heustreu) im Namen des Fatimaapostolats Domkapitular Dr. Jürgen Vorndran für sein Kommen und die Festpredigt.

Turmbesichtigung beim Pfarrfest ein Highlight – "Darf ich mal an der Kurbel drehen? Können wir die Glocken auch anschieben? Ist das dann sehr laut? Wann läuten die denn?" Viele Fragen mußte Mesner Bruno Scheublein den Kindern beantworten, die beim Pfarrfest in Merkershausen zur Turmbesichtigung gekommen waren. Dort interessierte vor allem zunächst das alte Uhrenwerk, dann aber die vier Glocken, die im Turm des Gotteshauses hängen. Gespannt lauschten die Kinder den Erzählungen des Mesners und als der auch noch die Glocken läuten ließ war die Turmbesichtigung perfekt.

Feierstunde in der Hauskapelle des Elisabethaspitals – Eine eucharistische Andacht hielt Diakon Rudi Reuter in der Hauskapelle des Elisabethaspitals. Die kleine Kapelle ist dem Allerheiligsten Altarsakrament geweiht und besteht in diesem Jahr seit 160 Jahren. Zur Andacht am Nachmittag des Fronleichnamstages waren nicht nur viele Heimbewohner gekommen, sondern auch Gäste und Bewohner der Stadt.

Fronleichnamsprozession bei Sonnenschein – Das Gottvertrauen der vielen Helferinnen und Helfer, die am Fronleichnamstag für die drei Blumenteppiche in Bad Königshofen teils seit vier Uhr morgens aktiv waren, wurde ebenso belohnt, wie das von Pfarrer Karl Feser. Noch am Morgen war die Stadt teilweise in Nebel gehüllt, der sich dann aber auflöste und rechtzeitig zur Prozession sogar Sonnenschein brachte. Für alteingesessene Bad Königshofener war dies fast selbstverständlich, denn daß eine Fronleichnamsprozession in der Stadt wegen Regen oder Unwetter ausfällt, daran konnte sich niemand erinnern. Trotzdem waren die Blumenteppichleger vorsichtig und malten ihre Motive nicht, wie in den vergangenen Jahren, direkt auf der Straße oder am Marktplatz auf. Folien und Flies wurden dazu benutzt.

Blumenteppiche und geschmückte Straßen an Fronleichnam – Das Fronleichnamsfest wird am Donnerstag wieder in den katholischen Gemeinden Bayerns begangen. Die bange Frage in diesen regnerischen Tagen: Ob das Wetter wohl halten wird? In Bad Königshofen werden auch heuer wieder die mehr als 300 Jahre alten historischen Zunftstangen aus dem Mittelalter zu sehen sein. Sie zeigen die Schutzpatrone der jeweiligen Handwerksberufe, der damaligen Zünfte, die in der Stadt Königshofen waren. Die Bäcker hatten zum Beispiel den heiligen Nikolaus, die Zimmerer den heiligen Josef und die Wagner den Erzengel Michael. Insgesamt werden 21 dieser Heiligenfiguren, die auf verzierten Holzstangen angebracht sind, in der Prozession mitgetragen. Die Stadtpfarrkirche verfügt damit. neben Münnerstadt, über die meisten dieser historischen Zunftstangen.

Dekanatsseniorentag in Alsleben – Das Wissen der Senioren im Landkreis Rhön-Grabfeld nannte Dekanats-Altenseelsorger, Pfarrer Frank Matiowetz (Heustreu) einen Schatz, der für jüngere Generationen wichtig ist. Beim Dekanatsseniorentag in Alsleben forderte Matiowetz am Montag die Seniorinnen und Senioren auf, diesen Schatz, ihr Wissen an die Kinder und Enkelkinder weiter zu geben. Dazu gehöre vor allem der Glaube. "Erzählen sie wie und wo ihnen der Glaube in ihrem Leben hilfreich war." In diesem Zusammenhang sagte Landrat Thomas Habermann in seinem Grußwort, daß es heute Kinder in anderen Gegenden gibt, die nicht einmal mehr das Vater unser können. "Das ist traurig, aber wahr!" Der Gottesdienst im Festzelt des Burschenvereins Alsleben, der sein 40-Jähriges Bestehen beging, wurde in Konzelebration von Stadtpfarrer a.D. Linus Eizenhöfer (Bad Königshofen), dem Amtsvorgänger von Altenseelsorger Matiowetz und Diakon Konrad Hutzler (Trappstadt) gefeiert.

Zu seinem ersten Halbtagesausflug in diesem Jahr startete der Seniorenkreis bei herrlichem Frühlingswetter unter der Leitung von Elisabeth Brüger ins Saaletal. Erfreulich viele Teilnehmer – auch aus den Ortschaften der Pfarreiengemeinschaft – zeigten Interesse und wollten sehen, wo Kaplan Beetz über zwei Jahre seines Diakonats verbracht hat.

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