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Beeindruckende Gedenkfeier an Unterfrankens größtem Judenfriedhof – Es war eine ganz besondere Atmosphäre, die am Judenfriedhof in Kleinbardorf aufkam, als dort am Samstagabend der evangelische Pfarrer Andreas Biesold (Waltershausen) zum Gedenken an die 75. Wiederkehr der Reichskristallnacht und die sechs Millionen Toten erinnerte. Etwas mehr als 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren gekommen, teils durch das Waldstück am Annbild, teils vom steilen Weg bei Kleinbardorf. Taschenlampen sah man zwischen den Bäumen aufleuchten, Menschen, die in aller Stille den Judenfriedhof mit seinen mehr als 5.000 Grabsteinen betraten

Vortragsreihe Konzil mit Pastoralreferent Bernhard Hopf – In der Reihe 50 Jahre II. Vatikanisches Konzil ging es Pastoralreferent Bernhard Hopf bei seinem Vortrag im Kulturarsenal Darre um die Erneuerung der Liturgie und damit verbunden lebendige Gottesdienste mit der Gemeinde. Diakon Rudi Reuter hatte den Referenten zunächst begrüßt und darauf verwiesen, daß das Konzil neues Leben im Glauben bringen wollte und ein pastorales Konzil war. Das sagte auch Bernhard Hopf, der darauf verwies, daß bei diesem Konzil die ganze Welt eingeschlossen war. Kurz ging er auf die Geschichte der Christenheit ein und sagte, daß es zu Jesu-Zeiten die Tempelliturgie gab und die Hausgemeinschaften. Auch im neuen Gotteslob gebe es Angebote für Hausgottesdienste. "Wir kommen damit liturgisch dahin zurück, wo wir hergekommen sind."

Der etwas andere Allerseelen Gottesdienst – Es war ein etwas anderer, aber beeindruckender Gottesdienst am Abend des Allerseelentages in der Kirche von Ottelmannshausen. Dort standen unter der Osterkerze kleine Kerzen, daneben ein Strauß roter Rosen. Erinnerung an die Verstorbenen in den Gemeinden Breitensee, Herbstadt und Ottelmannshausen. Den Allerseelentag nannte Kaplan Stefan Beetz einen seltsamen Tag für die einen, einen wichtigen Tag für andere. An Allerseelen erinnere man an die Verstorbenen, an die Menschen, die nun bei Gott sind.

Wir haben viele Freunde im Himmel, sagte Pfarrer Josef Treutlein (St. Josef in Würzburg), ein gebürtiger Königshöfer, der gemeinsam mit der evangelischen Pfarrerin Tina Mertten die Andacht zu Allerheiligen am Friedhof in Bad Königshofen hielt. Engel nannte er die guten Mächte, die Gott den Menschen zur Seite stellt.

35 Jahre Sozialstationen Rhön-Grabfeld – "Ich überbringe die Glückwünsche von Bischof Friedhelm Hofmann, Domkapitular Clemens Bieber, der stellvertretenden Caritasvorsitzenden Barbara Stamm und dem gesamten Caritashaus," sagte Caritasdirektor Martin Pfriem bei der Feierstunde "35 Jahre Caritas-Sozialstationen Rhön-Grabfeld". In das Mehrgenerationenhaus St. Michael in Bad Königshofen hatte Kreiscaritasgeschäftsführerin Angelika Ochs eingeladen, um im kleinen Kreis das Jubiläum zu feiern. Der Caritasdirektor stellte vor allem das Engagement in den Sozialstationen in den Mittelpunkt und meinte, daß sich dies alles nicht mit Geld bezahlen lässt. "Danke, daß ihr dahinter steht und aktiv auf die Menschen zugeht."

Luise Reiher war das einzige Kommunionkind in diesem Jahr in der Pfarrei Maria Magdalena Althausen und hat sich nun für den Dienst am Altar entschieden. Im Gottesdienst wurden der neuen Ministrantin von der Ministranten-Beauftragten, Ramona Lorenz, das Gewand und Kreuz angelegt. Kaplan Stefan Beetz segnete sie, nachdem sie in einem Gebet versprochen hatte, ihren Einsatz gewissenhaft zu versehen

Kreuz und Kugel krönen seit Samstag wieder die Turmspitze der Heilig Kreuz Kirche in Herbstadt. Mit einem kleinen Festakt wurde die neu vergoldete Kugel und das Über drei Meter hohe Kreuz nach oben gebracht. In der Kugel sind, wie schon seit Jahrhunderten, in Schatullen wichtige Dokumente hinterlegt. Alte und neue, wie Kirchenpfleger Klaus Schmitt betonte. Pfarrer Karl Feser, der die Segnung vornahm verwies darauf, daß nun wieder "das Kreuz unseres Herrn Jesus Christus" über Herbstadt steht. Erfreuliche werteten es Klaus Schmitt und Bürgermeister Georg Rath, dass viele Herbstädter zur kleinen Feier in den Kirchhof gekommen waren, um doch einen historischen Moment mit zu erleben. "Schließlich kommt eine Turmkugel höchsten alle 30 bis 40 Jahre zur Erde," sagte Schmitt "und von uns wird der Großteil dies wohl in Herbstadt nicht mehr erleben," fügte Bürgermeister Georg Rath an

Dekanatsversammlung in Bad Neustadt – "Ohne den Pfarrgemeinderat wären wir nicht da, wo wir heute sind, jetzt aber sollte man auch den Mut haben, vorhandene Strukturen zu überdenken und neue Wege gehen." Eine Aussage, die Dekan Andreas Krefft bei der Dekanatsversammlung im Pfarrzentrum Maria Himmelfahrt in Bad Neustadt traf. Mit einfachen Schritten sollte man auf die Menschen zugehen und vor allem die Sachausschüsse in den Gremien mehr einbeziehen. Für den Dekan ist es durchaus vorstellbar, einen kleinen, aber aktiven Kern als Pfarrgemeinderat zur Seite zu haben. Er zitierte Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand, der bei einer Versammlung dazu aufgefordert hatte, auch einmal etwas auszuprobieren, zu experimentieren

Evangelischer Pfarrer Lutz Mertten zur Ökumene: – Hochinteressant und überaus informativ war der Vortrag des evangelischen Pfarrers Lutz Mertten (Bad Königshofen) im Kulturarsenal Darre zum Thema "Das Zweite Vatikanische Konzil - Impulse für die Ökumene" Im Rahmen der Vortragsreihe 50 Jahre II. Vatikanisches Konzil hatte Diakon Rudi Reuter den Referenten begrüßt und auch angesprochen, wie weit die Ökumene heute ist. Er berichtete von einem Ehepaar im Milzgrund, das vor 26 Jahren katholisch geheiratet hat, wobei die Frau evangelisch ist. Katholisch habe sie geheiratet, damit ihr Mann weiterhin zur Kommunion gehen darf. Allerdings wurde sie deshalb auch von einer Tante enterbt. So etwas sei heute sicher nicht mehr der Fall

Stadtpfarrkirche feiert zweimal Patrozinium – Mit einem Festgottesdienst zelebriert von Stadtpfarrer a.D. Linus Eizenhöfer und Diakon Rudi Reuter feierte die Pfarrei Mariä Himmelfahrt am Sonntag ihr zweites Patrozinium. Eine Seltenheit, wie Linus Eizenhöfer den Gläubigen in der Stadtpfarrkirche von Bad Königshofen sagte. Es sei aber wohl so gewollt gewesen, dass die Stadtpfarrkirche zweimal Patrozinium feiern darf.

35 Jahre Sozialstation gefeiert – "Wir suchen händeringend Fachkräfte" sagte Angelika Ochs, Kreiscaritasgeschäftsführerin Rhön-Grabfeld bei der kleinen Vertreterversammlung in der Sozialstation Bad Königshofen. Dort legte sie unter anderem den Haushalts- und Stellenplan für das Jahr 2014, sowie die Gewinn- und Verlustrechnung für die Sozialstation St. Peter in Bad Königshofen vor. Erfreulich wertete es die Kreiscaritasgeschäftsführerin, daß man nach einem Einbruch der Patientenzahlen 2011, verursacht durch zahlreiche Todesfälle, den Schwund wieder aufgeholt hat und im vergangenen Jahr wieder ein kleines Plus erwirtschaftete. Mittlerweile sind die Patientenzahlen so stark angestiegen, daß eben dringend Fachkräfte gesucht werden.

Beeindruckender Pontifikalgottesdienst im Dom zu Würzburg – Diözesanbischof Dr. Friedhelm Hofmann hat im Dom zu Würzburg am Samstag in einem beeindruckenden Gottesdienst vier Männer aus Unterfranken zu ständigen Diakonen geweiht. Unter ihnen der Oberessfelder Engelbert Ruck. Mit dabei war Ortspfarrer Andreas Bracharz, der den neuen ständigen Diakon auch einkleidete. In seinen Eingangsworten bezeichnete er die Weihe der vier Diakone als eine Sternstunde der Kirche. . In der Kirche gebe es Höhen und Tiefen, heute aber sei ein wichtiger, ein freudiger Tag. Der Bischof erwähnten den langen Weg, der in der Ausbildung gegangen werden mußte. Mit der Diakonweihe sei nun der Anfang des Weges gemacht für "weitere Abenteuer mit Gott."

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