Lesung im Mehrgenerationenhaus St. Michael – Schon alleine die herbstliche Dekoration, gedämpftes Licht und Kerzen auf den Tischen, signalisierten dem Besucher im Mehrgenerationenhaus St. Michael in Bad Königshofen am Sonntag einen besonderen Abend. Gut zwei Stunden, die unter dem Thema "Eine pralle Tüte Leben" standen Zu Gast war Pastoralreferent Johannes Simon (Knetzgau). Er las aus seinem Buch "Sinnzeit für Zweifler, Ungläubige und andere gute Christen" und verstand es die Zuhörer von Anfang an in seinen Bann zu schlagen. Da ging es um Helden, um Heilige, um die Liebe aber auch um Fragen wie "Was hat es mit dem Geben und Nehmen auf sich?"
Requiem für Andrea Reuter – Gott ist die Mitte unseres Lebens, er trocknet alle Tränen..." Eine tröstliche Vorstellung, wie Augustinerpater Christoph (Fährbrück) am Freitagnachmittag beim Requiem für die plötzliche verstorbene Andrea Reuter in der Kirche von Herbstadt sagte. Den Tod gibt es nicht mehr. Jesus habe gesagt: Trinkt aus der Quelle das Wasser des Lebens und er sprach von vielen Wohnungen, die es im Hause seines Vaters gibt. Seinen Jüngern habe er gesagt, dass er zum Vater vorausgeht und dort die Plätze bereitet. Dies gelt auch beim Tod eines Verstorbenen, so auch für Andrea Reuter, aber auch die Hinterbliebenen.
Ferienfreizeit der Pfarrei St. Pankratius Köln – Wenn Schwester Andrea, die Betreuer oder auch Eltern wie Anita Ambrosius und Renata Rohmann von ihrem zehntägigen Aufenthalt in Bad Königshofen, dem Grabfeld und der Rhön erzählen, geraden sie ins Schwärmen. "Einfach wunderschön... unsere Kinder sind begeistert... soviel Natur... solch eine wunderbare Betreuung im Haus St. Michael... ich bin dankbar und glücklich, dass wir diesen Tipp vom Dekanat Bad Neustadt bekommen haben. Am Sonntag ist die Gruppe aus der katholischen Pfarrei St. Pankratius in Köln wieder zurück in ihre Heimatstadt gefahren
Wer am Feiertag "Marä Himmelfahrt" den Festgottesdienst in der Stadtpfarrkirche besuchte, der wunderte sich vielleicht, warum dort Ministranten weiße Handschuhe trugen. Allerdings nur diejenigen, die das Weihrauchfass und das dazugehörige "Schiffchen" trugen. Der Grund dafür ist ganz einfach: Das Rauchfass wurde in den vergangenen Wochen in der Goldschmiedewerkstatt im Benediktinerkloster Münsterschwarzach neu gefasst, bekam eine neue Kette, wurde grundlegend gereinigt und neu versilbert. Gleiches geschah mit dem sogenannten "Schiffchen", in dem die Weihrauchkörner aufbewahrt werden.
Beim Weltjugendtag in Krakau waren auch Jugendliche aus Bad Königshofen und Kaplan Sebastian Krems mit dabei. "Es war einfach beeindruckend... hat mir sehr gut gefallen... war mal was anderes auch im Freien zu übernachten... Den Papst haben wir nur aus der Ferne gesehen." Trotzdem war es ein Erlebnis sagt Christoph Steinert, der zahlreiche Bilder und kleine Filmchen auf seinem Handy als Erinnerung hat.
Wie alle Jahre findet auch in diesem Jahr das Pfarrfest der Pfarrei Mariä Himmelfahrt am 15. August statt. Es ist dies der Tag, an dem die Pfarrkirche ihr Patrozinium feiert. Das Fest begann um 10 Uhr mit dem Gottesdienst, der unter dem Thema "Heilig sein- wie geht das?" stand. Die musikalische Umrahmung hatte der After Eight Chor übernommen. Danach war am Kirchplatz Frühschoppen mit der Stadtkapelle.
Traditionelles Pfarrfest startet an Mariä Himmelfahrt
Neues Projekt "Glücksmomente" wird vorgestell – Wie alle Jahre findet auch in diesem Jahr das Pfarrfest der Pfarrei Mariä Himmelfahrt am 15. August statt. Es ist dies der Tag, an dem die Pfarrkirche ihr Patrozinium feiert. Das Fest beginnt um 10 Uhr mit dem Gottesdienst, der unter dem Thema "Heilig sein- wie geht das?" steht. Die musikalische Umrahmung hat der After Eight Chor übernommen. Danach ist am Kirchplatz Frühschoppen mit der Stadtkapelle. Es gibt zur Mittagszeit "Fränkisches Hochzeitsessen", ein vegetarisches Gericht "Bulgurauflauf" weiterhin Grillspezialitäten, Kaffee und Kuchen. Danach bietet die Gruppe vom ambulant betreuten Wohnen Bad Königshofen Waffeln an.
Der Gedenktag der Heiligen Maria aus Magdala wurde zum Fest erhoben.Am Freitag, 22. Juli wird dieses Fest begangen.In Althausen ist sie ja die Patronin, deshalb ist dort am Sonntag Patrozinium und Pfarrfest. Da die offizielle deutsche Übersetzung für die Präfation erst im nächsten Jahr erfolgt, hier eine Vorabübersetzung von Pfarrer Karl Feser:
1275 Jahre mit einem ökumenischem Gottesdienst gefeiert – Dass er ein waschechter Grabfelder ist, bewies Domkapitular Dr. Jürgen Lenssen als Festprediger beim Gottesdienst aus Anlass der 1275 Jahrfeier in der Stadtpfarrkirche am Sonntag. In seiner Predigt erinnerte er nämlich an seine Kinder- und Jugendzeit im Grabfeld und sagte, dass der Bad Königshofener Kirchturm ihn schon immer beeindruckte. Einer Nadel gleich rage dieser in die Höhe, sei weithin sichtbar und verweise auf den tiefen Glauben, der hier seit Jahrhunderten vorherrscht.
Schwangerschaft war für Maria eine soziale Katastrophe
Findelbergfest mit Dekan Dr. Andreas Krefft – Die Berichte über die Schwangerschaft Mariens hat Dekan Dr. Andreas Krefft (Bad Neustadt) beim Findelbergfest in Saal an der Saale am Samstagmorgen in einer beeindruckenden Predigt auf die heutige Zeit übertragen. "Die Heilige Familie war eigentlich eine Patchworkfamilie", sagte der Dekan und auch, dass die 16-Jährige Maria, die ein uneheliches Kind bekam, für ihre Umgebung beschämend war. Für Maria sei die Mitteilung des Engels Gabriel "Du wirst einen Sohn gebären..." deshalb angsteinflössend gewesen. "Das war eine soziale Katastrophe, denn Maria war den Schandmäulern ausgesetzt".
Wenn man in früherer Zeit vom Breviergebet sprach, dann sah man den Pfarrer vor sich, der in sich gekehrt, das Gebetbuch aufgeschlagen in seinem Hausgarten sitzt, oder draußen in der Natur mit dem Buch in der Hand spazieren geht. Wenn Kaplan Sebastian Krems seine "Liturgia Horarum" aufschlägt, dann nimmt er nicht ein Gebetbuch dazu, sondern ruft eine App auf. "Da habe ich alles genau so wie im Gebetbuch und der Vorteil, das Handy habe ich immer dabei und kann so jederzeit meine Gebete verrichten."
Begeisterte Kinder der Caritaskindergärten auf Wallfahrt
Wenn Kinder auf Wallfahrt gehen, dann haben sie einiges zu erzählen. So wohl auch am Freitagnachmittag als an die 50 Kinder aus den Caritas-Kindergärten Eyershausen, Herbstadt und Merkershausen von ihren Heimatorten zur Wallfahrtskirche Ipthausen pilgerten. "Mir hat es gut gefallen... ich durfte Fahne tragen... es war halt sehr heiß... unser Thema war die Sonne und die war da...