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Schützen feiern ihren Sebastianietag – Der Heilige Sebastian ist seit mehr als 400 Jahren Schutzpatron der Königlich privilegierten Schützengesellschaft Bad Königshofen. Wie alle Jahre stellte Erster Schützenmeister Thomas Fischer vor dem Altar in der Stadtpfarrkirche die Schützenkette, den Schützenpokal und die Sebastianischeibe auf, davor drei Flaschen Wein. Schon zuvor hatte Küster Michael Löhr die Figur des heiligen Sebastian vom Sockel geholt und ebenfalls vor dem Altar aufgestellt. Auf das Leben des Sebastian, der ein römischer Soldat war, seinen christlichen Glauben aber nicht verleugnete, ging Diakon Rudi Reuter in seiner Predigt ein.

Solche eine rege Teilnahme hatten sich die Initiatoren des Adventsrätsels von Diözesanbüro und Main-Post nicht erwartet: Mehr als 300 Einsendungen kamen zusammen, sagte Ilka Seichter vom Diözesanbüro Rhön-Grabfeld in Bad Neustadt. Mit etwas 60 bis 100 hatte der Redaktionsleiter der Main-Post Bad Neustadt, Michael Nöth gerechnet. "Hätte ich nie gedacht, denn so einfach war das Rätsel ja nicht," fügt Thomas Pfeuffer, Redakteur der Main-Post Bad Neustadt an.

Mit Glockengeläut und Feuerwerk haben die Grabfelder das neue Jahr 2017 begrüßt. Um Mitternacht läuteten traditionsgemäß die Glocken der Kirchen und begrüßten das neue Jahr 2017. Zahlreiche Feuerwerkskörper gingen rund um Bad Königshofen, so in Ipthausen (unser Bild) in den nächtlichen Himmel. Am Marktplatz der Stadt war wieder einiges geboten und auch hier beherrschten die Silvesterknaller das Bild.

Ökumenischer Hirtenweg mit Überraschungen – Vielleicht hat sich der eine oder andere schon gewundert, warum am Christbaum am Marktplatz in Bad Königshofen Zettel mit besonderen Wünschen hängen. Da liest man: Ich wünsche mir Frieden unter den Menschen, oder auch dass die Menschen Freude haben... oder Ich wünsche mir Schleich-Pferde". Ein ganz kurioser Wunsch: Ich wünsche mir statt sechs Wochen Sommerferien, sie zu verdoppeln und 12 Wochen drauß zu machen." Dem ist ein Smily angefügt. Was es mit dieser ungewöhnlichen Wunschzettelaktion auf sich hat, kann man auf einem großen Zettel nach lesen.

Weihnachtsgottesdienste in den Kirchen – In den Weihnachtsbotschaften der verschiedenen Kirchen kamen sie immer wieder vor: Die Schreckensnachrichten, die sich gerade in den Tagen vor Weihnachten häuften. Diakon Rudi Reuter (Herbstadt) hat in seiner Weihnachtspredigt an Heilig Abend in der Hauskapelle des Elisabethaspital in Bad Königshofen unter anderem darauf verwiesen. "Die Wogen der Zwietracht in der Welt schlagen hoch. Es ist beängstigend, was derzeit los ist."

Wer jetzt vor Weihnachten in die Kirchen kommt, findet schon hie und da die dort aufgebauten Weihnachtskrippen. In Bad Königshofen dauert es gut fünf Stunden, bis die Krippenlandschaft fertig ist. Es hat schon Tradition, dass Mitglieder der Kolpingsfamilie und der Feuerwehr aus Bad Königshofen , sowie freiwillige Helfer die Königshöfer Weihnachtskrippe aufstellen. Alle Jahre wieder ist man dann gespannt, was sich die Krippenbauer denn in diesem Jahr haben einfallen lassen.

Im Dezember leuchten viele Kinderaugen, denn nun ist es soweit: Die Adventstürchen dürfen geöffnet werden. Was sich wohl dahinter verbirgt? Auch Main-Post und Diözesanbüro Bad Neustadt starten ein eigenes Adventsrätsel. Das steht unter dem Thema "Macht hoch die Tür..." . In den kommenden Tagen bis Heilig Abend zeigen wir ihnen jeden Tag eine Kirchentüre. Sie sollten dann erraten, an welchem Gotteshaus dieses Türe wohl zu sehen ist.

Ökumenischer Gottesdienst für verstorbene Kinder – Rosen am Altar, in der Mitte die Osterkerze, christliches Zeichen der Auferstehung. Dazu 30 brennende Kerzen, die an 30 verstorbene Kinder im Landkreis Rhön-Grabfeld im zu Ende gehenden Jahr erinnerten. Das Altarkreuz bekam dadurch eine fast mystische Ausstrahlungskraft. Ein beeindruckendes, nachdenklich machendes Bild in der evangelischen Kirche Bad Königshofen. Dort zündeten die verwaisten Eltern, Geschwister und Großeltern die Kerzen an, waren in diesem Moment mit ihren Gedanken bei dem verstorbenen Kind.

Adventskonzert in der Stadtpfarrkirche – Es war unzweifelhaft ein Konzerthöhepunkt im Jubiläumsjahr der Stadt Bad Königshofen, die ihre urkundliche Ersterwähnung vor 1275 Jahren feiert. Ernst Oestreicher, Leiter der Berufsfachschule für Musik, hat mit Chor und Orchester in der Stadtpfarrkirche die Zuhörer begeistert und am Ende zu frenetischem Applaus regelrecht herausgefordert. Gekommen waren Kulturmanagerin Carolin Fritz Reich, Kuno Holzheimer, Künstlerischer Leiter der Bayerischen Musikakademie Hammelburg, Kreiskulturreferent Hanns Friedrich, der Leiter der Kreismusikschule Ulrich Wehner und Stadtpfarrer i.R. Linus Eizenhöfer. Sie wie alle Gäste waren begeistert: "Wir hatten gedacht es gebe keine Steigerung nach dem letzten Konzert... das war einmalig... fantastisch... ohne Worte... Bad Königshofen kann stolz sein, diese Schule und diesen Schulleiter zu haben.."

Theater im Mehrgenerationenhaus – Mit einer Weinflasche in der Hand, einen Kinderwagen vor sich herschiebend, vollbepackt mit Decken und anderen Habseligkeiten nahm Barbara Hase als "Die Da" im Mehrgenerationenhaus das Publikum sofort mit in das Milieu einer Frau, die auf der Strasse lebt. Entsprechend oftmals derb auch ihre Ausdrucksweise, wenn sie sich mit Passanten anlegte. Schnell wurde klar, dass der Kinderwagen eigentlich ein Einkaufswagen sein sollte, den "Die Da" für ihre Habseligkeiten nutzte

Mal ganz ehrlich: Haben sie sich schon einmal die Kirchentüre genauer betrachtet, durch die sie, oftmals seit Jahrzehnten zum Gottesdienst gehen? Um das fest zu stellen, starten Main-Post und Diözesanbüro Bad Neustadt ab dem 1. Advent, also morgen, 1. Dezember, ein Rätsel, das Ilka Seichter, Leiterin des Diözesanbüro Bad Neustadt unter das bekannte Adventslied "Macht hoch die Tür...." gestellt hat. 24 Mal gilt es nun jeden Tag bis Heilig Abend das Gotteshaus in dem Ort zu erraten, in dem diese Kirchentüre sein könnte. Einen kleinen Hinweis auf die jeweilige Pfarreiengemeinschaft gibt es als Suchtipp.

Patrozinium im Elisabethaspital – Die Elisabethafeier ist im Elisabethaspital Bad Königshofen seit mehr als 160 Jahren ein hausinterner Feiertag. Die Heilige Elisabeth von Thüringen ist schließlich Namenspatronin des Senioren. und Pflegeheimes. An diesem Tag finden auch die traditionellen Sitzungen des Spitalrates statt, an deren Spitze Landrat Thomas Habermann steht, gefolgt von Bürgermeister Thomas Helbling, Stadtrat Oliver Haschke und Apotheker und ehemaliger Stadtrat Gerhard Weigand. Zum Gremium gehört Pfarrer Karl Feser aber auch Manfred Bühner, der sowohl das Elisabetha- als auch das Juliusspital leitet. Vor der Sitzung steht aber seit Jahren der festliche Gottesdienst in der Hauskapelle, bei der natürlich das Leben und Wirken der Heiligen Elisabeth im Mittelpunkt steht.

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